Festive dinner on the front line (G7117, M1937 st)
ICMDS3532
ICM
1:35
Plastikbausatz zum Bau eines U.S. amerikanischen Küchen-Lkw im 2. Weltkrieg mit Feldköchen und Infanteristen
- Maßstab 1:35
- Maße LxH (gebaut): 164 x 87 mm
- 8 Figuren
- Feldküchenausstattung inklusive
- Klarsichtteile enthalten
- ungebaut/unbemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
ICM hat mehrere G7107/G7117 Lkws im Programm, die Sie hier erwerben können (sofern vörrätig):
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Der G7107 wurde von Chevrolet als eines der Modelle der G506-Serie entwickelt. Es war ein Allrad-Lkw mit einem 83-PS-Motor und einer Tragfähigkeit von 1.500 kg. Die Lastwagen standen im Dienst der US Army und wurden in großen Stückzahlen an verbündete Länder geliefert. Sie wurden sowohl in Kampfeinheiten als auch in der Versorgung eingesetzt. Nach dem Krieg wurde eine große Anzahl von Lkws in den Lagern der Militärabteilung konzentriert. Viele von ihnen setzten später ihr Leben in verschiedenen Unternehmen oder in privater Nutzung fort. Die einfachen und zuverlässigen Chevrolet-Lkws sind seit langem auf den Straßen der Vereinigten Staaten zu finden, und einige von ihnen sind repariert und überholt noch heute im Einsatz. Als Küchenwagen eingesetzt, wurden oft erhöhte Spriegel verwendet, damit die Köche bei der Arbeit stehen konnten.
Den Spruch „Ohne Mampf, kein Kampf!“ kennen die Gedienten aller Armeen sinngemäß ohne nationale Unterschiede in Ihrer jeweiligen Sprache. Stationäre Feldküchen hatten den Nachteil, dass sie bei Bewegung der kämpfenden Truppe nicht sofort folgen konnten und nicht so schnell einsatzbereit waren. So gab es die Forderung nach beweglichen Küchen, die mit der Truppe mitfuhren und die Soldaten während dem Marsch und im Einsatzraum mit frisch zubereiteten Mahlzeiten versorgen konnten.
Die U.S. Armee löste das Problem etwas anders als z.B. die Deutschen. Sie nutzten den M1937 Feldkochherd, der sowohl stationär genutzt als auch mit einem normalen Lkw mobil gemacht werden konnte. Mit einem Herd konnten 50 Soldaten, mit zwei 100, mit drei 225 und mit vieren sogar 300 bekocht werden. Ein Herd bestand aus einem Metallgestell mit Einschubleisten, in die je nach Nutzung der Brenner, ein 10 Galonen (38 Liter) oder ein 15 Galonen (57 Liter) Kochtopf eingesetzt werden konnte. Von oben konnte ein tiefe rechteckige Bratpfanne eingesetzt werden. Zum Kochen wurde der Brenner ganz unten eingeschoben, zum Backen und Braten in die Mitte oder oben. Kochutensilien wie Schöpfkellen, Messer und anderes Besteck wurden beim Transport in diesem Gestell (vermutlich in die leere Bratpfanne eingelegt) gepackt. Der Brenner wurde mit Benzin betrieben, welches die Armee reichlich zur Verfügung. Im mobilen Einsatz wurde(n) der/die Feldherde und sonst so benötigtes Material auf Lastwagen verladen. Die Herde konnten dort genutzt werden, ohne sie abladen zu müssen. Eine in meinen Augen sehr gute Erklärung zum M1937 Feldherd mit vielen Farbbildern gibt es auf Facebook hier. Interessantes Detail – dieser Feldherd wurde auch in Lizenz gebaut und als M-37 Feldherd bei der deutsche Bundeswehr ab 1956 bis teils ca. 1990 genutzt.
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