- Maßstab 1:35
- 763 Teile
- Fotoätz- und Klarsichtteile enthalten
- detaillierter Motor
- Beladung in Form von Fässern, Eimern, Kisten, Milchkannen und Flaschen vorhanden
- 2 Figuren
- nicht gebaut, nicht bemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Der GAZ-AAA war einer der wichtigsten Lastwagen der Roten Armee in den Jahren vor und während des Zweiten Weltkriegs. Er wurde ab 1934 im Gorkowski Awtomobilny Sawod (GAZ) produziert und stellte eine dreiachsige Weiterentwicklung des zweiachsigen GAZ-AA dar, der wiederum auf dem amerikanischen Ford AA basierte. Durch die zusätzliche Hinterachse verfügte der GAZ-AAA über eine höhere Nutzlast und eine bessere Geländegängigkeit, was ihn besonders für militärische Aufgaben attraktiv machte.
Angetrieben wurde der Lastwagen von einem wassergekühlten Vierzylinder-Benzinmotor mit rund 50 PS. Die Nutzlast betrug etwa zwei Tonnen, während die Höchstgeschwindigkeit auf befestigten Straßen rund 65 km/h erreichte. Der robuste und einfach aufgebaute Lkw war leicht zu warten und konnte auch unter schwierigen Einsatzbedingungen betrieben werden, was für die sowjetische Armee von großer Bedeutung war.
Der GAZ-AAA diente als universelles Transportfahrzeug für Truppen, Munition, Treibstoff und Versorgungsgüter. Darüber hinaus bildete sein Fahrgestell die Grundlage für zahlreiche Spezialfahrzeuge. Dazu gehörten Funkwagen, Werkstattfahrzeuge, Tankwagen wie der BZ-38, mobile Flakfahrzeuge sowie verschiedene Raketenwerfer. Besonders bekannt wurde der GAZ-AAA als Träger früher Versionen des sowjetischen Mehrfachraketenwerfers BM-13 Katjuscha, bevor später modernere Fahrgestelle verwendet wurden.
Während des deutschen Angriffs auf die Sowjetunion im Jahr 1941 gehörte der GAZ-AAA zu den am weitesten verbreiteten Militärlastwagen der Roten Armee. Er kam auf allen Frontabschnitten zum Einsatz und spielte eine wichtige Rolle bei der Versorgung der Truppen. Die Produktion lief bis 1943, als Rohstoffmangel und die Kriegsereignisse zu einer Umstellung auf andere Fahrzeugtypen führten.
Feldküche KP-42
Die sowjetische Feldküche KP-42 war ab 1942 eine der wichtigsten mobilen Versorgungseinrichtungen der Roten Armee. Die auf einem zweirädrigen Anhänger aufgebaute Küche verfügte über einen großen Kochkessel, zusätzliche Vorratsbehälter und eine mit Holz oder Kohle befeuerte Feuerung. Sie konnte von Pferden oder Lastwagen gezogen werden und versorgte Soldaten auch unter schwierigen Frontbedingungen mit warmen Mahlzeiten. Gerade in den harten Wintern an der Ostfront trug die KP-42 wesentlich zur Ernährung und Moral der Truppen bei. Durch ihre robuste Konstruktion, ihre einfache Bedienung und ihre hohe Zuverlässigkeit wurde sie zu einer der bekanntesten Feldküchen des Zweiten Weltkriegs und ist heute ein beliebtes Vorbild für Dioramen mit sowjetischen Versorgungseinheiten.
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