Dingo Mk. III Scout Car w/Crew
MA53088
MINIART
1:35
- Maßstab 1:35
- Hochdetaillierter Bausatz
- 2 Figuren
- persönliche und andere Ausrüstung unklusive
- Inklusive Photoätzteile
- Plastikräder
- Decals für 4 Markierungsvarianten
- 4th/7th Royal Draoon Guards, 8th Armoured Brigade, Arnheim, Niederlande, Herbst 1944
- Independent Belgian Brigade "Piron Brigade", Niederlande, Herbst 1944
- 52nd (Lowland) Reconnaissance Regiment, 52nd Inf.Div., Deutschland, Winter 1945
- 1st Northhampshire Yeumantry, 33rd Armoured Bridgade, Deutschland, Vorfrühling, 1945
- nicht gebaut, nicht bemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
MiniArt hat mehrere Daimler Scout Cars produziert, die Sie hier erstehen können (sofern verfügbar):
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Der britische Panzerspähwagen Daimler Dingo, auch als Daimler Scout Car bekannt, wurde ab 1938 für die britische Armee entwickelt und ab 1939 in großer Stückzahl produziert. Ziel war ein kleines, schnelles und gut geschütztes Fahrzeug für Aufklärungs- und Verbindungsaufgaben. Mit einer Besatzung von zwei Mann, Allradantrieb und einer Höchstgeschwindigkeit von rund 90 km/h verband der Dingo hohe Beweglichkeit mit für seine Größe überraschend starker Panzerung. Bewaffnet war er in der Regel mit einem leichten Maschinengewehr wie dem Bren, gelegentlich auch mit einer Panzerbüchse.
Technisch zeichnete sich der Dingo durch einige fortschrittliche Lösungen aus, darunter ein sogenanntes Vorwahlgetriebe mit gleich vielen Vorwärts- und Rückwärtsgängen, das schnelle Richtungswechsel ermöglichte. Frühere Modelle besaßen zudem eine Allradlenkung, die eine außergewöhnliche Wendigkeit bot, sich jedoch als kompliziert in der Handhabung erwies. Im Verlauf der Produktion wurde das Fahrzeug daher schrittweise vereinfacht und robuster gestaltet.
Die verschiedenen Versionen zeigen diese Entwicklung deutlich: Die frühen Varianten (Mk I und Mk IA) verfügten noch über die komplexe Allradlenkung und unterschiedliche Dachkonstruktionen. Mit dem Mk IB wurden vor allem Kühlung und Zuverlässigkeit verbessert, insbesondere für Einsätze in heißen Klimazonen. Der Mk II verzichtete schließlich auf die Allradlenkung zugunsten einer einfacheren Frontlenkung, was die Bedienung erleichterte. Die späte Version Mk III war weiter vereinfacht, besaß unter anderem eine wasserdichte Zündanlage und oft ein offenes Dach, wodurch Wartung und Einsatzflexibilität verbessert wurden.
Der Dingo wurde während des gesamten Zweiten Weltkriegs in verschiedenen Einsatzgebieten genutzt, darunter in Nordafrika, Italien und nach den Normandy Landings in Westeuropa. Er galt als eines der besten leichten Spähfahrzeuge seiner Zeit, da er Mobilität, geringe Silhouette und ausreichenden Schutz effektiv kombinierte.
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