- Maßstab 1:35
- Sehr detaillierter Modellbausatz
- mit oder ohne Schutzschild baubar
- Munition und Munitionskisten enthalten
- Fotoätzteile enthalten
- 4 Gestaltungs-/Bemalungsvarianten inklusive Decals für Munitionskisten
- ungebaut, unbemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Jede der drei 20-mm-Kanonen verfügte über eine Feuergeschwindigkeit von rund 700 Schuss pro Minute, wodurch der Drilling eine theoretische Gesamtkadenz von mehr als 2.000 Schuss pro Minute erreichte. Die gegurtete Munitionszufuhr – mit einem 450-Schuss-Gurt für die mittlere und je einem 240-Schuss-Gurt für die äußeren Waffen – erlaubte deutlich längere Feuerstöße als die magazingespeisten 2-cm-Flak 38. Besonders wirkungsvoll war die 20 × 82 mm Minengeschossmunition, deren hohe Sprengwirkung gegen Flugzeuge und ungepanzerte Bodenziele geschätzt wurde. Die Lafette besaß einen Seitenrichtbereich von 360° und einen Höhenrichtbereich von −3° bis +49° und wurde von einer dreiköpfigen Bedienung mit einfachen Ring- oder Schwebekreisvisieren gerichtet.
Obwohl die Fla-L 151 D/B zu den leistungsfähigsten leichten Flugabwehrwaffen der Wehrmacht gehörte, kam sie erst in den letzten Kriegsmonaten in begrenzter Stückzahl zum Einsatz. Neben dem serienmäßigen Einbau auf dem Sd.Kfz. 251/21 sind durch zeitgenössische Fotos auch improvisierte Montagen auf Lastkraftwagen, Panzerfahrgestellen und Anhängern belegt. Aufgrund ihres späten Erscheinens konnte die Waffe jedoch keinen nennenswerten Einfluss mehr auf den Kriegsverlauf ausüben und blieb eine technisch interessante, aber seltene Entwicklung der deutschen Endkriegsrüstung.
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