Pz.Kpfw.IV Ausf.H Krupp-Grusonwerk, Mid prod.
MA35330
MINIART
1:35
komplette Inneneinrichtung
- Maßstab 1:35
- Hochdetaillierter Bausatz mit kompletter Inneneinrichtung wie Motor, komplette Munition, Fahrer- und Kampfraum, Turminnenraum
- bewegliche Ketten enthalten
- Alle Luken offen oder geschlossen darstellbar
- Inklusive Photoätzteile
- Inklusive transparente Teile
- Decals für vier Varianten
- nicht gebaut/nicht bemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
| MiniArt bietet eine ganze Reihe von Panzerkampfwagen IV, die Sie hier (sofern verfügbar) erstehen können: | |
| mit Inneneinrichtung: | ohne Inneneinrichtung: |
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Das Krupp-Grusonwerk in Magdeburg zählte seit Beginn der Serienfertigung zu den wichtigsten Herstellern des Panzerkampfwagen IV und war maßgeblich an der Produktion der Ausführung H beteiligt. Zwischen 1943 und 1944 verließen zahlreiche Fahrzeuge dieses Typs die Werkhallen und wurden unmittelbar an die Panzerverbände der Wehrmacht ausgeliefert. Obwohl die Ausführung H nach einheitlichen Fertigungsvorgaben hergestellt wurde, besaßen die bei Krupp-Gruson produzierten Fahrzeuge – wie auch jene anderer Hersteller – je nach Bauzeit charakteristische Fertigungsmerkmale und Detailunterschiede.
Technisch stellte die Ausführung H den Höhepunkt der Weiterentwicklung des Panzerkampfwagen IV dar. Die auf 80 mm verstärkte Bugpanzerung erhöhte den Schutz gegen feindliche Panzerabwehrwaffen deutlich, während serienmäßig montierte Schürzen an Turm und Wanne die Widerstandsfähigkeit gegen Hohlladungswaffen und Panzerbüchsen verbesserten. Als Hauptbewaffnung diente die 7,5-cm-Kampfwagenkanone 40 L/48, deren hohe Durchschlagsleistung sie zu einer wirkungsvollen Waffe gegen die meisten alliierten und sowjetischen Kampfpanzer machte. Angetrieben wurde das rund 25 Tonnen schwere Fahrzeug vom bewährten Maybach HL 120 TRM. Der flüssigkeitsgekühlte Zwölfzylinder-Ottomotor mit 11,9 Litern Hubraum entwickelte 300 PS und ermöglichte eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 38 km/h. Trotz des gestiegenen Fahrzeuggewichts galt der Antrieb als robust und zuverlässig und blieb bis zum Kriegsende Standard im Panzerkampfwagen IV.
Während der laufenden Fertigung führte Krupp-Gruson zahlreiche technische und fertigungstechnische Änderungen ein. Hierzu gehörten verstärkte Laufwerks- und Getriebekomponenten, vereinfachte Halterungen für Werkzeuge und Ersatzkettenglieder sowie verschiedene Anpassungen an Auspuffanlage, Leiträdern und Schürzen. Ab Herbst 1943 erhielten die Fahrzeuge die Zimmeritbeschichtung zum Schutz vor Haftminen, deren Auftragung im September 1944 auf Weisung des Heeres eingestellt wurde. Viele dieser Änderungen erfolgten schrittweise und spiegeln den zunehmenden Materialmangel sowie den wachsenden Zeitdruck der deutschen Rüstungsindustrie wider.
Die bei Krupp-Gruson gefertigten Panzerkampfwagen IV Ausf. H kamen an nahezu allen Fronten der zweiten Kriegshälfte zum Einsatz. Sie kämpften an der Ostfront ebenso wie in Italien, in der Normandie, während der Ardennenoffensive und in den letzten Abwehrkämpfen auf deutschem Boden. Dank ihrer leistungsfähigen Bewaffnung, der verbesserten Panzerung und der ausgereiften Konstruktion gehörten sie zu den wichtigsten deutschen Kampfpanzern der Jahre 1943 und 1944. Für Modellbauer besitzen Fahrzeuge aus dem Krupp-Grusonwerk einen besonderen Reiz, da zahlreiche herstellerspezifische Fertigungsdetails eine zeitliche Einordnung und eine authentische Darstellung einzelner Produktionslose ermöglichen.
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