Pz.Kpfw.IV Ausf. H Vomag Early Prod. w/INTERIOR
MA35298
MINIART
1:35
komplette Inneneinrichtung
- Maßstab 1:35
- Hochdetaillierter Bausatz mit kompletter Inneneinrichtung wie Motor, komplette Munition, Fahrer- und Kampfraum, Turminnenraum
- bewegliche Ketten enthalten
- Alle Luken offen oder geschlossen darstellbar
- Inklusive Photoätzteile
- Inklusive transparente Teile
- Decals für drei Varianten
- nicht gebaut/nicht bemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
| MiniArt bietet eine ganze Reihe von Panzerkampfwagen IV, die Sie hier (sofern verfügbar) erstehen können: | |
| mit Inneneinrichtung: | ohne Inneneinrichtung: |
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Der bei VOMAG in Plauen gefertigte Panzerkampfwagen IV Ausf. H gehörte zu den kampfstärksten Serienausführungen dieses bewährten mittleren Kampfpanzers. VOMAG war neben Krupp-Gruson und dem Nibelungenwerk einer der wichtigsten Hersteller des Panzer IV und produzierte die Ausführung H von Mitte 1943 bis in das Jahr 1944. Die bei VOMAG gefertigten Fahrzeuge entsprachen grundsätzlich der einheitlichen Serienausführung, wiesen jedoch – wie bei allen Herstellern – je nach Fertigungszeitraum und Produktionslos kleinere konstruktive Besonderheiten auf.
Kennzeichnend für die Ausführung H war die auf 80 mm verstärkte Frontpanzerung, die gegenüber den früheren Varianten einen deutlich besseren Schutz bot. Ergänzt wurde sie durch serienmäßig montierte Schürzen an Turm und Wanne, welche die Widerstandsfähigkeit gegen Panzerbüchsen und Hohlladungswaffen erhöhten. Als Hauptbewaffnung diente die bewährte 7,5-cm-KwK 40 L/48, die dank ihrer hohen Durchschlagsleistung auch den meisten alliierten Kampfpanzern auf mittlere Kampfentfernungen gefährlich werden konnte. Für den Antrieb sorgte der flüssigkeitsgekühlte Zwölfzylinder-Ottomotor Maybach HL 120 TRM mit 11,9 Litern Hubraum und 300 PS, der den rund 25 Tonnen schweren Panzer auf eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 38 km/h beschleunigte und sich durch seine hohe Zuverlässigkeit auszeichnete.
Im Verlauf der Produktion setzte VOMAG zahlreiche Änderungen um, die sowohl der Verbesserung des Fahrzeugs als auch der Vereinfachung der Fertigung dienten. Dazu gehörten geänderte Laufwerkskomponenten, vereinfachte Halterungen, neue Auspuffanlagen sowie die ab Herbst 1943 aufgetragene Zimmeritbeschichtung, deren Verwendung im September 1944 eingestellt wurde. Gleichzeitig wurden einzelne Bauteile schrittweise vereinfacht, um Material einzusparen und die Produktionsleistung trotz zunehmender Rohstoffknappheit und alliierter Luftangriffe aufrechtzuerhalten.
Die bei VOMAG gefertigten Panzerkampfwagen IV Ausf. H kamen an allen bedeutenden Frontabschnitten zum Einsatz, darunter an der Ostfront, in Italien, in der Normandie sowie während der Kämpfe in den Ardennen und in Ungarn. Sie bildeten gemeinsam mit den Fahrzeugen aus dem Nibelungenwerk und von Krupp-Gruson das Rückgrat der deutschen Panzerverbände in der zweiten Kriegshälfte. Besonders die kontinuierlichen Fertigungsänderungen machen die VOMAG-Fahrzeuge heute für Historiker und Modellbauer interessant, da sich anhand vieler kleiner Details häufig der Produktionszeitraum und in einigen Fällen sogar der Hersteller eindeutig bestimmen lassen.
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