Ab Ende 1942 wurden in Deutschland Projekte für neue U-Boot-Typen ausgearbeitet.
Die Konstrukteure legten ihr Hauptaugenmerk auf die Erhöhung der Geschwindigkeit und Reichweite der Boote.
Dies wurde durch die Erhöhung der Akkukapazität, der Leistung der Elektromotoren und einer neuartigen Rumpfform erreicht. Es wurden ein „Schnorchel“ und ein perfektes hydroakustisches Gerät installiert um den Geräuschpegel der Maschinen und des Antriebsgeräuschs reduziert. Bis Mitte 1943 wurden Projekte für „elektrische U-Boote“ entworfen – Ozean-U-Boote vom Typ XXI und kleine Küsten-U-Boote vom Typ XXIII.
U-Boote des Typs XXIII wurden in Reihenbauweise gebaut. Geplant war der Bau von etwa 1000 Einheiten.
Die Endmontage erfolgte in der Deutschen Werft in Hamburg und der Germania Werft in Kiel.
Das erste U-Boot (U 2321) wurde am 12. Juni 1944 abgeliefert.
Bis zum Kriegsende wurden 63 Schiffe gebaut.
Ab Februar 1945 führten sechs U-Boote (U 2321, 2322, 2324, 2326, 2329 und 2336) zehn Einsatzfahrten durch und versenkten vier alliierte Handelsschiffe ohne Verluste.
Am 7. Mai 1945 wurden von U 2336 zwei Dampfer versenkt. Dies waren die letzten deutschen U-Boot-Siege im Zweiten Weltkrieg.
Nach Kriegsende wurde U 2353 an die UdSSR ausgeliefert und diente bis 1953 als N-31 in der sowjetischen Marine. 19
56 wurden die gesunkenen U-Boote U 2365 und U 2367 geborgen und waren als „Hai“ und „Hecht“ die ersten U-Boote der Bundesmarine.
Plastikmodellbausatz
- mit Resinteilen
- mit Fotoätzteilen
- und Fotonegativ
ungebaut / unbemalt
Farbe und Klebstoff nicht enthalten
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