Doflug D-3801 Swiss Fighter
RSM92311
RS Models
1:72
- Maßstab 1:72
- 2 Markierungsoptionen:
- 1. D-3801 (Nr. J-132), F1. Kp. 13, Schweiz, September 1944
- 2. D-3801 (Nr. J-177), Comp. Av. 3, Sion Flugfeld, Schweiz, Sommer 1944
- ungebaut, unbemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Die Entwicklung entstand aus dem Bedarf der Schweizer Luftwaffe nach einem modernen Abfangjäger zur Luftraumverteidigung. Während die ursprüngliche M.S.406 bereits vor Kriegsbeginn veraltet war, wurde die D-3801 durch zahlreiche Verbesserungen aufgewertet. Besonders wichtig war der Einbau eines stärkeren Hispano-Suiza 12Y-51 Motors mit etwa 1.050 PS, der die Flugleistungen deutlich verbesserte.
Technisch handelte es sich um ein einsitziges Ganzmetall-Tiefdeckerflugzeug mit einziehbarem Fahrwerk. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei etwa 535 km/h, und die Maschine hatte eine typische Einsatzhöhe von über 10.000 Metern. Die Bewaffnung bestand aus einer 20-mm-Kanone im Motorkegel sowie zwei 7,5-mm-Maschinengewehren in den Tragflächen, was sie für ihre Zeit angemessen bewaffnet machte.
Insgesamt wurden rund 200 Maschinen gebaut, die vor allem zur Verteidigung des neutralen Schweizer Luftraums eingesetzt wurden. Obwohl die D-3801 im Vergleich zu den modernsten Jagdflugzeugen der Großmächte bald unterlegen war, erfüllte sie ihren Zweck zuverlässig und blieb bis in die frühen Nachkriegsjahre im Dienst.
Die D-3801 war ein pragmatisch modernisierter Lizenzbau eines französischen Jägers, der durch schweizerische Anpassungen leistungsfähiger gemacht wurde und eine wichtige Rolle in der Luftverteidigung der Schweiz spielte.
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