IJN A6M5 Zero Model 52 (Mitsubishi, mid. Prod.)
FM-FR02
Fine Molds
1:72
- Maßstab 1:72
- Spritzlinge in 4 verschiedenen Farben
- Klarsichtteile enthalten
- 4 Markierungsoptionen
- 81-161, 381st Air Group, Toyohashi Airbase, Aichi Prefecture, Honshu/Japan, Feb. 1944
- 81-171, 381st Air Group, Toyohashi Airbase, Aichi Prefecture, Honshu/Japan, Feb. 1944
- 9-159, 204th Air Group, Rabaul, New Britain Is., Jan., 17th 1944
- 53-104, 253rd Air Group, Rabaul, New Britain Is., 1944
- ungebaut, unbemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Angetrieben wurde die A6M5 Modell 52 Otsu weiterhin vom luftgekühlten Nakajima-Sakae-21-Sternmotor mit rund 1.130 PS, der eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 565 km/h ermöglichte. Gegenüber der frühen Serienausführung erhielt die mittlere Produktionsserie zahlreiche Detailverbesserungen. Die auffälligste Änderung war der Ersatz eines der beiden 7,7-mm-Maschinengewehre im Rumpf durch ein leistungsstärkeres 13,2-mm-Maschinengewehr vom Typ 3. Zusammen mit den beiden 20-mm-Kanonen in den Tragflächen erhöhte sich dadurch die Feuerkraft insbesondere gegen robuste alliierte Jagdflugzeuge und Bomber deutlich. Außerdem wurde die Frontscheibe mit stärkerem Panzerglas versehen, um dem Piloten einen besseren Schutz zu bieten.
Wie alle Modell-52-Versionen besaß auch die Otsu verkürzte Tragflächenspitzen, eine verstärkte Tragflächenstruktur sowie eine überarbeitete Auspuffanlage, deren Einzelauspuffrohre einen geringen Schubeffekt erzeugten und so die Flugleistungen verbesserten. Trotz dieser Maßnahmen blieben die fehlende Panzerung des Pilotensitzes und die nur begrenzt selbstabdichtenden Treibstofftanks Schwachpunkte der Konstruktion. Erst die spätere Modell 52 Hei erhielt weitere Schutzmaßnahmen und eine nochmals verstärkte Bewaffnung.
Die A6M5 Modell 52 Otsu kam ab 1944 auf nahezu allen Kriegsschauplätzen des Pazifiks zum Einsatz und bildete während der letzten Kriegsphase einen wesentlichen Bestandteil der japanischen Marinejagdverbände. Obwohl sie technisch verbessert worden war, konnte sie den leistungsstärkeren alliierten Mustern wie der Grumman F6F Hellcat oder der Vought F4U Corsair nur noch unter günstigen Bedingungen Paroli bieten. Hinzu kam der zunehmende Mangel an erfahrenen Piloten, der die Einsatzwirkung der Zero zusätzlich verringerte.
Für Modellbauer ist die mittlere Produktionsserie der A6M5 besonders interessant, da sie den Übergang zwischen den frühen und späten Modell-52-Versionen darstellt. Typische Erkennungsmerkmale sind das einzelne 13,2-mm-Maschinengewehr auf der linken Rumpfseite, die verkürzten Tragflächenspitzen, die Einzelauspuffrohre sowie die dunkelgrüne Oberseitenlackierung über hellgrauer Unterseite. Diese Kombination aus den klassischen Linien der Zero und den schrittweisen technischen Verbesserungen macht die Modell 52 Otsu zu einer der attraktivsten und historisch bedeutendsten Varianten dieses berühmten Jagdflugzeugs.
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