IJN A6M5 Zero Model 52 (Mitsubishi, early Prod.)
FM-FR01
Fine Molds
1:72
- Maßstab 1:72
- Spritzlinge in 4 verschiedenen Farben
- Klarsichtteile enthalten
- 3 Markierungsoptionen
- 53-102, 253rd Air Group, Rabaul, New Britain Is., 1944
- 3-108, 253rd Air Group, Rabaul, New Britain Is., 1944
- 52,103, 252nd Air Group, Marshall Islands, 1943
- ungebaut, unbemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Angetrieben wurde die A6M5 Modell 52 Ko von einem luftgekühlten Nakajima-Sakae-21-Sternmotor mit rund 1.130 PS, der eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 565 km/h ermöglichte. Im Vergleich zur vorhergehenden Modell-22-Version erhielt sie verkürzte und abgerundete Tragflächenspitzen sowie eine verstärkte Tragflächenstruktur, wodurch sich insbesondere die Rollgeschwindigkeit bei hohen Fluggeschwindigkeiten deutlich verbesserte. Hinzu kam eine neu gestaltete Auspuffanlage mit Einzelauspuffrohren, deren Schubeffekt einen kleinen Leistungsgewinn bewirkte.
Die Bewaffnung bestand aus zwei 20-mm-Kanonen des Typs 99 Modell 2 in den Tragflächen sowie zwei 7,7-mm-Maschinengewehren über dem Motor. Im Gegensatz zu den späteren Produktionsserien verfügte die frühe Modell-52-Ausführung noch ausschließlich über diese leichte Rumpfbewaffnung und besaß weder das später eingeführte 13,2-mm-Maschinengewehr noch die zusätzlichen Schutzmaßnahmen der nachfolgenden Varianten. Dennoch galt sie als ausgewogene Kombination aus Feuerkraft, Reichweite und hervorragenden Flugeigenschaften.
Die A6M5 Modell 52 Ko kam ab dem Herbst 1943 auf den wichtigsten Kriegsschauplätzen des Pazifikkrieges zum Einsatz. Sie bewährte sich insbesondere bei der Verteidigung der japanischen Inselstützpunkte und auf Flugzeugträgern, musste sich jedoch zunehmend modernen alliierten Mustern wie der Grumman F6F Hellcat und der Vought F4U Corsair stellen. Obwohl ihre Wendigkeit weiterhin zu ihren größten Stärken zählte, machten sich die vergleichsweise geringe Panzerung und das Fehlen vollständig selbstabdichtender Treibstofftanks immer stärker bemerkbar.
Für Modellbauer besitzt die frühe Produktionsserie der A6M5 einen besonderen Reiz, da sie die klassische Form der Zero mit den ersten umfangreichen Leistungsverbesserungen verbindet. Charakteristisch sind die beiden 7,7-mm-Maschinengewehre im oberen Rumpfbereich, die verkürzten Tragflächenspitzen, die markanten Einzelauspuffrohre sowie die dunkelgrüne Oberseitenlackierung über hellgrauer Unterseite. Damit verkörpert die Modell 52 Ko den Übergang von der frühen Kriegs-Zero zu den technisch weiterentwickelten Spätversionen und zählt zu den markantesten Varianten dieses berühmten japanischen Jagdflugzeugs.
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