- Maßstab 1:48
- Maße (gebaut): Länge 324 mm / Flügelspannweite 149 mmm
- 190+ Teile
- mit fein gravierten Blechstößen
- Gummireifen, Klarsicht- und Fotoätzteile enthalten
- 6 Markierungsoptionen: UdSSR, China, Nordvietnam, DDR, Tschechoslowakei, Finnland
- nicht gebaut, nicht bemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Die wichtigste Neuerung gegenüber der MiG-21F war die Bewaffnung mit zwei infrarotgelenkten K-13/R-3S-Luft-Luft-Raketen. Dafür besaß die F-13 je einen Waffenaufhängepunkt unter den Tragflächen. Gleichzeitig wurde die Bewaffnung auf eine 30-mm-NR-30-Kanone mit 60 Schuss reduziert. Zusätzlich konnten ungelenkte Raketen oder Bomben mitgeführt werden.
Die MiG-21F-13 war allerdings noch ein reiner Schönwetter- und Tagejäger ohne eigenes Suchradar. Die Zielzuweisung erfolgte deshalb über Bodenleitstellen, bevor der Pilot das Ziel visuell erfassen und bekämpfen konnte. Das machte sie einfacher und leichter als spätere, radargestützte MiG-21-Versionen.
Angetrieben wurde die F-13 von einem Tumanski R-11F-300 mit Nachbrenner. Je nach Quelle werden etwa 53–57 kN Nachbrennerschub angegeben. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei ungefähr Mach 2 bzw. 2.100–2.125 km/h, die Dienstgipfelhöhe bei rund 19.000 m.
Ein besonderes Merkmal der frühen F-13 war das nach vorn öffnende Kabinendach, dessen hinterer Teil feststand. Ebenfalls gut erkennbar sind das Staurohr unter dem Bug, der kleine Lufteinlass sowie die einzelne NR-30-Kanone an der Rumpfseite. Die sowjetischen Maschinen wurden ursprünglich überwiegend naturmetallfarben ausgeliefert.
Die MiG-21F-13 wurde nicht nur bei den sowjetischen Luftstreitkräften eingesetzt, sondern in zahlreiche Länder exportiert und unter Lizenz in China als Chengdu J-7/F-7 sowie in der Tschechoslowakei als Aero S-106 produziert. Damit bildete sie einen wichtigen Ausgangspunkt für die weltweite Verbreitung der MiG-21-Familie.
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