Yokosuka unpowered trainer K-1 Ohka
FM-FC07
Fine Molds
1:48
- Maßstab 1:48
- ca. 50 Teile
- detaillierte Nachbildungen der Komponenten, die sich vom Modell 11 unterscheiden, wie etwa Rumpf, Fahrwerk (Kufen) und Cockpitsitz.
- 3 Markierungsoptionen
- ungebaut, unbemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Im Gegensatz zur einsatzbereiten Ohka verfügte die K-1 weder über Raketenmotoren noch über einen Gefechtskopf. Nach dem Ausklinken vom Trägerflugzeug wurde sie als Segelflugzeug geflogen. Um wiederholt eingesetzt werden zu können, erhielt sie Landeklappen und einen markanten Landekufe anstelle eines Fahrwerks. Dennoch galt die K-1 als anspruchsvoll zu fliegen, da sie selbst als Schulflugzeug eine hohe Landegeschwindigkeit von rund 210 km/h erreichte und nur geringe Fehler verzieh.
Die Ausbildung mit der K-1 sollte die Piloten auf das Flugverhalten der späteren Einsatzmaschine vorbereiten und ihnen ein Gefühl für Steuerung, Gleitflug und Landeanflug vermitteln. Erst nach Abschluss dieser Ausbildung wechselten die Piloten auf die bewaffnete Ohka Modell 11. Damit war die K-1 eines der ungewöhnlichsten Schulflugzeuge des Zweiten Weltkriegs – entwickelt ausschließlich zur Vorbereitung auf Einsätze, von denen die Piloten nicht zurückkehren sollten.
Für Modellbauer ist die K-1 besonders interessant, weil sie sich in mehreren markanten Details von der Kampfausführung unterscheidet. Anstelle der drei Raketenmotoren besitzt sie ein glattes Heck, der Sprengkopf entfällt zugunsten der Ballasttanks, und unter dem Rumpf befindet sich die charakteristische Landekufe. Häufig waren die Schulflugzeuge zudem in auffälligen Orange- oder Orange-Weiß-Tönen lackiert, um ihre Sichtbarkeit während der Ausbildungsflüge zu erhöhen. Diese Unterschiede machen die K-1 zu einem außergewöhnlichen und historisch bemerkenswerten Vorbild innerhalb der Ohka-Familie.
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