Ab 1944 befand sich die Luftwaffe in einem Teufelskreis.
Mehr Luftkrieg bedeutete mehr Verluste und einen Grundbedarf an mehr Flugzeugen und Piloten.
Mehr Verluste bedeuteten, dass mehr Piloten benötigt wurden.
In einem Versuch, die Geschwindigkeit der Bf 109G zu erhöhen, wurde der Motor DB 605D entwickelt.
Ähnlich wie beim DB 605AS wurde der Kompressor des DB 605D vergrößert und auch hier wurden das Verdichtungsverhältnis sowie der Hubraum erhöht. Der Schub wurde beibehalten und infolgedessen war die G-10 die schnellste der gesamten G-Serie.
Zur Standardausrüstung der G-10 gehörten das FuG 25a IFF, eine DF-Schleife, das hohe Holzheck, die Erla-Haube und das FuG 16ZY mit dem Moranne-Mast unter dem linken Flügel.
Der DB 605D verwendete die verbesserte Motorhaube, den vergrößerten Kompressoreinlass, den tieferen Ölkühler und die breiteren Propellerblätter, die alle bei der G-14AS auftraten.
Ein weiterer optischer Unterschied der G-10 waren zwei Ausbuchtungen auf beiden Seiten der unteren Verkleidung, die durch vergrößerte Ölwannen und Nockenwellendeckel entstanden.
Einige Serienmodelle der G-10 erhielten Flügel mit normal großen Radkastenausbuchtungen und Reifen des Typs G-6/14. Diese Flugzeuge hatten außerdem eine lange Welle, ein festes Spornrad und keine externen Trimmklappen am Seitenruder. Das verlängerte Spornrad war ein weiterer Versuch, dem Piloten die Sicht über die Verkleidung zu erleichtern und beim Start einen besseren Anstellwinkel zu ermöglichen.
Plastikmodellbausatz
- mit Fotoätzteilen
Maßstab 1:24
ungebaut / unbemalt
Farbe und Klebsoff nicht enthalten
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