Tankabwehr 1918
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Als 1916 an der Somme erstmals britische Mark-I-Panzer auftauchten, waren die deutschen Soldaten oft wehrlos und versuchten, ihnen mit verschiedensten improvisierten Mitteln beizukommen. Später wurde ein spezielles panzerbrechendes 7,92 mm „K“-Geschoss (Kern) mit Stahlkern entwickelt; Patronen mit diesen Geschossen wurden fortan in die Munitionsausstattung der Maschinengewehre MG 08 aufgenommen.
Im November 1917 beauftragte die deutsche Heeresleitung die Firma Mauser mit der Entwicklung einer Spezialwaffe – des Mauser Tankgewehrs M1918 (T-Gewehr). Es war das weltweit erste Panzerabwehrgewehr, das ausschließlich zur Bekämpfung gepanzerter Ziele konzipiert worden war. Es handelte sich um eine Einzelladerwaffe, die von einer zweiköpfigen Bedienmannschaft eingesetzt wurde, ein Kaliber von 13,2 mm aufwies und 17,7 kg wog. Diese Waffe war in der Lage, auf eine Entfernung von 100 Metern eine 26 mm starke Stahlplatte und auf 500 Meter eine 18 mm starke Platte zu durchschlagen.
An der Front begann man mit der Aufstellung spezieller Einheiten zur Panzerabwehr, die mit Panzerabwehrgewehren und Maschinengewehren ausgerüstet wurden. Panzerabwehrgewehre wurden typischerweise in Gruppen von vier bis sechs Exemplaren entlang der Hauptverteidigungslinie oder unmittelbar dahinter in Stellung gebracht. Maschinengewehre wurden häufig in getarnten Stellungen platziert, um Flankenfeuer abgeben zu können.
Für einen effektiven Einsatz der Panzerabwehrgewehre wurde empfohlen, das Feuer auf die Position des Fahrers sowie auf die Kraftstofftanks zu konzentrieren, während das Maschinengewehrfeuer auf die Sichtschlitze der gepanzerten Fahrzeuge gerichtet wurde.
Plastikmodellbausatz
Maßstab 1:35
ungebaut / unbemalt
Farbe und Klebstoff nicht enthalten
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