- Maßstab 1:35
- 4 Figuren
- Luftlandebehälter enthalten
- inklusive Waffen und persönliche Einrichtung
- nicht gebaut, nicht bemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Die deutschen Luftlandetruppen bestanden hauptsächlich aus Verbänden der 7. Flieger-Division, unterstützt durch Gebirgsjäger der 5. Gebirgs-Division. Die Fallschirmjäger wurden mit Ju 52-Transportflugzeugen abgesetzt, während Lastensegler und später Seetransporte weitere Truppen und Material heranführten.
Der Angriff begann am Morgen des 20. Mai 1941. Die Fallschirmjäger landeten teilweise direkt unter starkem Abwehrfeuer der britischen, griechischen, australischen und neuseeländischen Verteidiger. Besonders um Maleme kam es zu schweren Kämpfen. Obwohl die Deutschen zunächst hohe Verluste erlitten und zahlreiche Fallschirmjäger noch während der Landung getötet oder verwundet wurden, gelang es ihnen schließlich, den Flugplatz Maleme zu sichern. Dadurch konnten deutsche Verstärkungen eingeflogen werden.
In den folgenden Tagen wurden die alliierten Truppen zunehmend zurückgedrängt. Die deutschen Gebirgsjäger und weitere Verstärkungen trafen auf Kreta ein und unterstützten die Fallschirmjäger. Bis Ende Mai war die alliierte Verteidigung weitgehend zusammengebrochen; die britischen und Commonwealth-Truppen wurden über Sfakia evakuiert oder gerieten in Gefangenschaft. Am 1. Juni 1941 war der organisierte alliierte Widerstand beendet.
Besonders charakteristisch für die Fallschirmjäger von Kreta waren ihre feldgrauen Uniformen mit den typischen Fallschirmjägerhelmen, häufig mit Tarnüberzügen oder Tarnmaterial, sowie die für die Luftlandung vereinfachte Bewaffnung und Ausrüstung. Schwere Waffen und zusätzliche Munition mussten nach der Landung aus abgeworfenen Behältern geborgen werden. Zum Einsatz kamen unter anderem Karabiner 98k, MP 40, MG 34, MG 42, Mörser und leichte Infanteriegeschütze.
Die Schlacht um Kreta war zwar ein deutscher Sieg, allerdings zu einem außergewöhnlich hohen Preis. Die deutschen Fallschirmjäger erlitten mehrere tausend Tote und Verwundete. Die enormen Verluste führten dazu, dass groß angelegte Fallschirmjägeroperationen dieser Art künftig weitgehend vermieden wurden. Kreta gilt daher als die letzte große deutsche Luftlandeoperation des Zweiten Weltkriegs.
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