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German Tractor w.Fla-MG151/20 Drilling, Sd.Anh.OST

6
MINIART

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Hochdetailliertes Plastikmodell eines Lanz Bulldog D8511 Mod. 1936 mit Luftreifen und Fla-MG151/20 Drillingslafette auf Sd.Anh.Ost
  • Maßstab 1:35
  • Fotoätz- und Klarsichtteile enthalten
  • Sonderanhänger Ost
  • Fla-MG151/20
  • 3 Markierungsoptionen
  • nicht gebaut, nicht bemalt
  • Farbe und Klebstoff nicht enthalten
MiniArt hat eine ganze Reihe zivile und militärisch genutzte Lanz Bulldog Traktore solo oder mit Anhänger/Zubehör/Figuren im Programm, die Sie hier (sofern verfügbar) erstehen können:
  • MA38024 German Agricultural Tractor D8500 Mod. 1938
  • MA38029 German Tractor D8506 Mod.1937
  • MA38033 German Ind.Tractor D8511 Mod. 1936 w.Cargo Trailer
  • MA38038 German Tractor D8506 with Trailer
  • MA38041 German Traffic Tractor D8532
  • MA38055 European Agricultural Tractor with cart
  • MA35314 German Tractor D8506 with Trailer & Crew
  • MA35317 German Tractor D8506 with Cargo Trailer
  • MA53008 German Tractor w.Fla-MG151/20 Drilling, Sd.Anh.OST

Lanz Bulldog D8506:
Der Lanz Bulldog D8506 war einer der bekanntesten deutschen Ackerschlepper des 20. Jahrhunderts und wurde von 1934 bis 1955 von der Heinrich Lanz AG in Mannheim gebaut. Als leistungsstarker Universalschlepper trug er wesentlich zur Mechanisierung der Landwirtschaft bei und bewährte sich sowohl während des Zweiten Weltkriegs als auch beim Wiederaufbau der Nachkriegszeit. Seine einfache, robuste Konstruktion und die hohe Zuverlässigkeit machten ihn zu einem der erfolgreichsten Traktoren seiner Epoche.

Angetrieben wurde der D8506 von einem liegenden Einzylinder-Glühkopfmotor mit 10,3 Litern Hubraum und einer Leistung von 35 PS. Der Motor konnte nach dem Vorwärmen mit unterschiedlichen Kraftstoffen wie Diesel, Petroleum oder Schweröl betrieben werden, was ihn besonders wirtschaftlich und vielseitig machte. Ein Sechsganggetriebe ermöglichte Geschwindigkeiten von bis zu 18 km/h, während das hohe Eigengewicht von rund 3,7 Tonnen für eine ausgezeichnete Zugkraft sorgte. Dank seiner Wartungsfreundlichkeit, Langlebigkeit und des unverwechselbaren Motorgeräuschs gilt der Lanz Bulldog D8506 bis heute als einer der berühmtesten historischen Traktoren Deutschlands.

Flugabwehr-MG 151/20 (Drilling):
Das Flugabwehr-MG 151/20 (Drilling) in Fla-L 151 D/B war eine ab 1944 entwickelte leichte Flugabwehrwaffe der deutschen Wehrmacht, bei der drei ursprünglich für Flugzeuge konstruierte MG 151/20-Maschinenkanonen auf einer drehbaren Lafette zusammengefasst wurden. Hintergrund war der zunehmende Bedarf an wirksamen Waffen gegen alliierte Tiefflieger. Die Anlage konnte stationär oder auf verschiedenen Fahrzeugen und Anhängern montiert werden; die bekannteste Serienausführung befand sich auf dem Sd.Kfz. 251/21.

Jede der drei 20-mm-Kanonen verfügte über eine Feuergeschwindigkeit von rund 700 Schuss pro Minute, wodurch der Drilling eine theoretische Gesamtkadenz von mehr als 2.000 Schuss pro Minute erreichte. Die gegurtete Munitionszufuhr – mit einem 450-Schuss-Gurt für die mittlere und je einem 240-Schuss-Gurt für die äußeren Waffen – erlaubte deutlich längere Feuerstöße als die magazingespeisten 2-cm-Flak 38. Besonders wirkungsvoll war die 20 × 82 mm Minengeschossmunition, deren hohe Sprengwirkung gegen Flugzeuge und ungepanzerte Bodenziele geschätzt wurde. Die Lafette besaß einen Seitenrichtbereich von 360° und einen Höhenrichtbereich von −3° bis +49° und wurde von einer dreiköpfigen Bedienung mit einfachen Ring- oder Schwebekreisvisieren gerichtet.

Obwohl die Fla-L 151 D/B zu den leistungsfähigsten leichten Flugabwehrwaffen der Wehrmacht gehörte, kam sie erst in den letzten Kriegsmonaten in begrenzter Stückzahl zum Einsatz. Neben dem serienmäßigen Einbau auf dem Sd.Kfz. 251/21 sind durch zeitgenössische Fotos auch improvisierte Montagen auf Lastkraftwagen, Panzerfahrgestellen und Anhängern belegt. Aufgrund ihres späten Erscheinens konnte die Waffe jedoch keinen nennenswerten Einfluss mehr auf den Kriegsverlauf ausüben und blieb eine technisch interessante, aber seltene Entwicklung der deutschen Endkriegsrüstung.

Sonderanhänger Ost (Sd.Anh. Ost):
Der zweiachsige Sonderanhänger Ost (Sd.Anh. Ost) war ein schwerer Militäranhänger der deutschen Wehrmacht, der ab 1942 speziell für die schwierigen Einsatzbedingungen an der Ostfront entwickelt wurde. Die Erfahrungen des Russlandfeldzuges hatten gezeigt, dass viele der genormten Straßenanhänger auf tiefem Schlamm, Schnee und unbefestigten Wegen nur eingeschränkt einsetzbar waren. Im Rahmen des sogenannten Ost-Programms entstanden daher vereinfachte und besonders robuste Fahrzeuge und Anhänger, deren Konstruktion konsequent auf hohe Geländegängigkeit, einfache Fertigung und geringen Materialverbrauch ausgelegt war. Der zweiachsige Sonderanhänger Ost diente vor allem dem Transport schwerer Nachschublasten und ergänzte den kleineren einachsigen Sonderanhänger Ost.

Sein Fahrgestell bestand aus einem geschweißten Stahlrahmen mit zwei starren Achsen und vier großdimensionierten Rädern. Die Blattfederung jeder Achse sorgte für eine hohe Belastbarkeit und schützte die transportierte Ladung vor starken Erschütterungen. Dank der großzügigen Bodenfreiheit und der einfachen, widerstandsfähigen Konstruktion konnte der Anhänger auch unter extremen Einsatzbedingungen zuverlässig betrieben werden.

Mit einer Nutzlast von etwa 3 Tonnen eignete sich der zweiachsige Sonderanhänger Ost für den Transport unterschiedlichster Versorgungsgüter. Häufig wurden Munition, Treibstofffässer, Verpflegung, Pioniermaterial, Ersatzteile oder Ausrüstung auf der offenen Ladefläche befördert. Die klappbaren Bordwände erleichterten das Be- und Entladen, während Zurrösen das Sichern der Ladung ermöglichten. Durch die genormte Zugöse konnte der Anhänger von einer Vielzahl militärischer Zugfahrzeuge bewegt werden, darunter Lastkraftwagen, Halbkettenfahrzeuge und schwere Zugmaschinen. Seine vergleichsweise hohe Nutzlast machte ihn besonders für Versorgungseinheiten und Pionierverbände wertvoll.

Wie viele Fahrzeuge des Ost-Programms verzichtete auch der zweiachsige Sonderanhänger Ost auf aufwendige Fertigungsdetails. Die Konstruktion war bewusst einfach gehalten, um Material zu sparen und eine schnelle Produktion zu ermöglichen. Standardisierte Bauteile erleichterten zudem Wartung und Reparatur im Felde. Obwohl dieser Anhängertyp deutlich seltener dokumentiert ist als die genormten Wehrmachtsanhänger, leistete er insbesondere an der Ostfront einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Versorgung über lange Strecken und unter schwierigen Geländebedingungen. Seine robuste Bauweise und hohe Geländegängigkeit machten ihn zu einem zweckmäßigen Transportmittel für schwere Lasten und zu einem typischen Vertreter der an die besonderen Anforderungen des Ostfeldzuges angepassten deutschen Militärlogistik.
Kundenbewertungen 6
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Ekomi

Verifizierter Kauf - von Hans-Michael G. verfasst am 16.04.2026 17:49:03
Bausatz macht sehr guten Eindruck.
0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

Ekomi

Verifizierter Kauf - von Hans-Michael G. verfasst am 07.04.2026 17:48:58
Bausatz macht sehr guten Eindruck. Interessante Kombination, ob es die so wirklich einmal gab? Leider ohne jegliche Figuren.
0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

Ekomi

Verifizierter Kauf - von Norbert M. verfasst am 19.11.2025 16:44:37
Alles klasse
0 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
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