Medium Tank Type 97 CHI-HA Updated Hull
FM-25
Fine Molds
1:35
- Maßstab 1:35
- Klarsicht- und Fotoätzteile enthalten
- offen darstellbare Luken
- detailliertes Laufwerk
- vier Markierungsoptionen
- 23. Tank Regiment, 4. Kompanie, Manschurei 1944
- 9. Tank regiment, 5. Kompanie, Saipan Inseln 1944
- 34. Tank regiment, 3. Kompanie, Manschurei 1945
- selbstständige 14. Tank Kompanie, Jeju Inseln 1945
- ungebaut, unbemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Wie die frühen Ausführungen war auch diese Variante für die Unterstützung der Infanterie vorgesehen. Die 57-mm-Kanone verschoss vor allem Sprenggranaten und war besonders wirksam gegen Feldbefestigungen, Maschinengewehrstellungen und leicht geschützte Ziele. Gegen moderne alliierte Kampfpanzer war ihre Durchschlagskraft jedoch nur noch begrenzt ausreichend, weshalb die japanische Armee den Schwerpunkt der Weiterentwicklung auf die panzerbekämpfende 47-mm-Kanone legte.
Die verbesserte Wanne unterschied sich von den frühen Serienfahrzeugen durch verschiedene konstruktive Änderungen. Dazu gehörten eine vereinfachte und teilweise stärker geschweißte Fertigung, überarbeitete Wartungsklappen sowie Detailverbesserungen an Lufteinlässen, Motordeck und Fahrerbereich. Diese Änderungen dienten in erster Linie einer rationelleren Produktion und einer höheren strukturellen Festigkeit, ohne das grundlegende Erscheinungsbild des Panzers wesentlich zu verändern. Die maximale Panzerstärke blieb mit bis zu 25 mm weitgehend unverändert.
Angetrieben wurde der rund 15 Tonnen schwere Panzer weiterhin von einem luftgekühlten Mitsubishi-V12-Dieselmotor mit etwa 170 PS, der eine Höchstgeschwindigkeit von rund 38 km/h ermöglichte. Das bewährte Laufwerk mit seinen markanten Laufrollen und horizontalen Schraubenfedern wurde beibehalten und galt als zuverlässig sowie geländegängig.
Der Typ 97 Chi-Ha mit verbesserter Wanne kam vor allem in den späteren Kriegsjahren in China, Südostasien und auf den Inseln des Pazifiks zum Einsatz. Aufgrund der zunehmenden materiellen Überlegenheit der Alliierten wurden diese Fahrzeuge häufig zur Infanterieunterstützung, zur Verteidigung vorbereiteter Stellungen oder in Reserveverbänden eingesetzt. Viele verblieben gegen Kriegsende auf den japanischen Hauptinseln, um einer erwarteten Invasion entgegenzutreten.
Für Modellbauer ist diese Ausführung besonders interessant, da sie den klassischen Chi-Ha mit der ursprünglichen 57-mm-Kanone zeigt, gleichzeitig aber zahlreiche kleine konstruktive Unterschiede gegenüber den frühen Serienfahrzeugen aufweist. Je nach Hersteller sind unter anderem die geänderte Wannenfront, überarbeitete Wartungsklappen und Details am Motordeck umgesetzt. Damit eignet sich diese Variante hervorragend für den Bau eines weniger bekannten, aber historisch authentischen Chi-Ha der späten Kriegsjahre.
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