Pz.Kpfw. III Ausf. D/B with Crew
MA53085
MINIART
1:35
- Maßstab 1:35
- Inklusive 2 Besatzungsfiguren
- Klarsicht- und Fotoätzteile enthalten
- Turminnendetails vorhanden
- bewegliche Einzelgliederketten
- 4 Markierungsvarianten
- IV. Panzerzug, 3. Panzerkompanie, Pz.Abt. (z.b.V.) 40, unterstellt der SS-Division „Nord“, Abwehrkämpfe im Raum Kestenga (Kiestinki), 24. April – 11. Mai 1942
- I. Panzerzug, 2. Panzerkompanie, Pz.Abt. (z.b.V.) 40, unterstellt der Division J des finnischen III. Armeekorps (III Armeijakunta, III AK), Karelien, November 1941
- I. Panzerzug, 2. Panzerkompanie, Pz.Abt. (z.b.V.) 40, unterstellt der SS-Division „Nord“, XXXVI. Armeekorps, Karelien, Sommer 1942
- IV. Panzerzug, 3. Panzerkompanie, Pz.Abt. (z.b.V.) 40, unterstellt der schnellen Abteilung Fossi (Osasto Fossi) / Kampfgruppe F (Ryhmä F) der 3. Infanteriedivision der finnischen Armee; Kämpfe in Richtung Uhtua – Vuokkiniemi, Karelien, im Juli 1941
- Detaillierte Außengestaltung und Laufwerk
- ungebaut, unbemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Technisch basierte die Ausführung D/B auf dem Fahrgestell der Ausführung D mit ihrem überarbeiteten Blattfederlaufwerk und acht kleinen Laufrollen je Fahrzeugseite. Angetrieben wurde der rund 16 Tonnen schwere Panzer vom flüssigkeitsgekühlten Zwölfzylinder-Ottomotor Maybach HL 108 TR mit 250 PS, der eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 35 km/h ermöglichte. Die Bewaffnung entsprach der frühen Panzer-III-Ausführung und bestand aus einer 3,7-cm-KwK 36 L/45 sowie drei MG 34. Charakteristisch war der ältere Turm der Ausführung B mit seiner niedrigen, zylindrischen Kommandantenkuppel, während Fahrgestell und Wanne bereits den konstruktiven Stand der Ausführung D widerspiegelten. Die Panzerung blieb mit maximal 14,5 mm auf dem Niveau der frühen Vorserienfahrzeuge und bot lediglich Schutz gegen Infanteriewaffen und Splitter.
Die wenigen gebauten Fahrzeuge wurden der Panzer-Abteilung z.b.V. 40 zugeteilt und gelangten über Norwegen nach Finnland, wo sie ab 1941 im Rahmen der Kämpfe an der Murmansk-Front eingesetzt wurden. Dort standen weniger Gefechte gegen feindliche Panzer als vielmehr die Unterstützung der Infanterie in schwierigem Gelände im Vordergrund. Aufgrund ihrer veralteten Bewaffnung, der geringen Panzerung und zunehmender Ersatzteilprobleme verloren die Fahrzeuge jedoch rasch an militärischer Bedeutung. Bis 1943 waren die meisten ausgefallen oder wurden als ortsfeste Stützpunkte genutzt und schließlich ausgemustert. Trotz ihrer geringen Stückzahl stellt die Ausführung D/B ein interessantes Beispiel für die pragmatische Nutzung vorhandener Ressourcen durch die deutsche Rüstungsindustrie dar und gehört heute zu den seltensten und zugleich faszinierendsten Varianten des Panzerkampfwagen III.
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