German Flakpanzer IV Wirbelwind
FH3030
FLYHAWK
1:72
- Maßstab 1:72
- 3D-Druck-Resin- und Fotoätzteile enthalten
- mit Metallgeschützrohren
- Stangen aus Kupfer und separates Abschleppseil inklusive
- ungebaut, unbemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Technisch wog der Wirbelwind rund 22 Tonnen und hatte eine fünfköpfige Besatzung. Angetrieben wurde er von einem Maybach HL120 TRM Motor mit etwa 300 PS, was ihm eine Höchstgeschwindigkeit von ungefähr 40 km/h und eine Reichweite von etwa 200 Kilometern ermöglichte. Die Panzerung lag je nach Bereich zwischen etwa 10 und 80 Millimetern. Seine Hauptbewaffnung bestand aus vier 2-cm-Flak 38 im sogenannten Flakvierling, ergänzt durch ein 7,92-mm-MG34 zur Nahverteidigung. Besonders auffällig war der offene, polygonale Turm, der aufgrund der starken Rauchentwicklung der Geschütze notwendig war.
In der Praxis zeichnete sich der Wirbelwind durch eine sehr hohe Feuerrate aus, die ihn besonders effektiv gegen tieffliegende Flugzeuge machte, jedoch war die Durchschlagskraft der 2-cm-Geschütze gegen robustere alliierte Maschinen oft unzureichend. Gleichzeitig erwies er sich als überraschend wirkungsvoll gegen Bodenziele wie Infanterie und leicht gepanzerte Fahrzeuge. Insgesamt war der Wirbelwind ein typisches Beispiel für eine späte, pragmatische Kriegsentwicklung: schnell umgesetzt, taktisch nützlich, aber durch geringe Stückzahlen und technische Grenzen in seiner Wirkung eingeschränkt.
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