Curtiss P-36C
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ARMA HOBBY
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Einziehbares Fahrwerk, ein geschlossenes Cockpit und eine Ganzmetallzelle bildeten den Ausgangspunkt für nachfolgende Generationen amerikanischer Jagdflugzeuge.
Die Variante P-36C stellte die letzte Entwicklungsstufe des Flugzeugs dar und wurde in einer sehr geringen Stückzahl produziert. Die letzten dreißig P-36A wurden nach diesem neuen Standard fertiggestellt und mit dem Pratt & Whitney R-1830-17 Motor mit 1200 PS sowie einer verstärkten Bewaffnung ausgestattet.
Die Flugzeuge dieser Version waren mit zusätzlichen .30 Maschinengewehren in den Tragflächen ausgestattet.
Unter den Tragflächen befanden sich markante, von außen sichtbare Behälter für die leeren Patronenhülsen – ein Merkmal, das zu einem der auffälligsten Merkmale der P-36C wurde.
Aufgrund der geringen Produktionszahl bildeten die P-36C keine eigenen, einheitlichen Einheiten, sondern waren auf Staffeln verteilt, die hauptsächlich ältere P-36A-Varianten flogen.
Die größte Konzentration fand sich in der 27th Pursuit Squadron, die sich als natürliche Basis für operative Versuche und die Erprobung neuer Lösungen, darunter experimenteller Tarnschemata, etablierte.
Die Flugzeuge der 27th Pursuit Squadron spielten eine Schlüsselrolle bei den 1939 durchgeführten Tarnversuchen.
Höhepunkt dieser Bemühungen war die Teilnahme der P-36C an den National Air Races im September 1939 in Cleveland, Ohio. Die dort ausgestellten Flugzeuge erregten Aufsehen mit ihren auffälligen, kontrastreichen und oft provisorischen Lackierungen, die ohne einheitliche Richtlinien angebracht wurden und als Testfeld für zukünftige Standards dienten.
Eine weitere Einheit, die die P-36C einsetzte, war die 23rd Composite Group, stationiert auf dem Eglin Field in Florida.
Dort befand sich das Air Corps Proving Ground, wo Jagd- und Bombertaktiken verfeinert und umfangreiche Forschungsarbeiten durchgeführt wurden. Dieselbe Einrichtung bildete später B-25B Besatzungen für den berühmten Angriff auf Tokio im April 1942 aus, wobei auch P-36-Flugzeuge an der Ausbildung von Bomberschützen beteiligt waren.
So ging die Curtiss P-36C als eine der uneindeutigsten und optisch vielfältigsten Hawk-Varianten in die Geschichte ein.
Die kurze Produktionszeit, die Verteilung auf verschiedene Einheiten und die intensiven Tests führten dazu, dass sich fast jedes Flugzeug in Ausstattungsdetails und äußerem Erscheinungsbild unterschied.
Dies macht diese Version besonders interessant für Forscher und Modellbauer, die sich für die Übergangszeit in der Entwicklung amerikanischer Jagdflugzeuge interessieren.
Plastikmodellbausatz
- Lackiermasken
- Decals mit 3 Markierungsvarianten
- Kostenlose 3D Datei zum Selbstdrucken - QR-Code und Link in der Bauanleitung
ungebaut / unbemalt
Farbe und Klebstoff nicht enthalten
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