15cm sFH 13/1 (Sf) auf Gw Lrs.(f ) w/SSy45 flatcar
ZIMI35076
ZIMI Model
1:35
3-in-1
- Maßstab 1:35
- 2 Panzer und 1 Eisenbahnwaggon
- ohne Figur(en)
- nicht gebaut, nicht bemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Die 15 cm sFH 13/1 (Sf) auf Gw Lorraine Schlepper (f) Sd.Kfz. 135/1 war eine deutsche Selbstfahrlafette des Zweiten Weltkriegs, die auf dem erbeuteten französischen Lorraine 37L basierte.
Nach dem Frankreichfeldzug 1940 verfügte die Wehrmacht über große Bestände dieser zuverlässigen Kettenschlepper und ließ einen Teil davon zu gepanzerten Artilleriefahrzeugen umbauen. Dazu wurde der Aufbau des Lorraine entfernt und ein offener Kampfraum mit der schweren Feldhaubitze 15 cm sFH 13/1 installiert. Die Bezeichnung „(Sf)“ steht für Selbstfahrlafette, während „(f)“ auf die französische Herkunft des Fahrgestells verweist.
Die 15-cm-Haubitze verschoss schwere Sprenggranaten mit großer Wirkung gegen Feldbefestigungen, Infanteriestellungen und andere Flächenziele. Das Fahrzeug war jedoch nur leicht gepanzert und nach oben offen, sodass die Besatzung vor allem gegen Infanteriewaffen und Splitter geschützt war. Die Mobilität war für damalige Verhältnisse gut und erlaubte es, die schwere Artillerie deutlich schneller zu verlegen als mit einer gezogenen Haubitze.
Ab 1942 kamen die Sd.Kfz. 135/1 vor allem in den Artillerie-Abteilungen der Panzerdivisionen zum Einsatz. Besonders bekannt wurden die Fahrzeuge in Nordafrika, wo sie unter anderem bei der 21. Panzer-Division dienten. Dort bewährten sie sich als bewegliche Feuerunterstützung, litten jedoch unter der offenen Bauweise und der begrenzten Panzerung.
Insgesamt entstanden nur relativ wenige Fahrzeuge, weshalb das Sd.Kfz. 135/1 heute zu den selteneren deutschen Selbstfahrlafetten zählt. Historisch ist es vor allem deshalb interessant, weil es exemplarisch zeigt, wie die Wehrmacht erbeutete französische Fahrzeuge pragmatisch zu modernen Waffenträgern umbaute, um den Mangel an eigenen Selbstfahrlafetten auszugleichen.
50 Tonnen Typ SSy45 Schwerer Plattformwagen
Der Typ SSy45 Schwerer Plattformwagen war ein vierachsiger deutscher Schwerlast-Flachwagen, der während des Zweiten Weltkriegs für den Transport besonders schwerer militärischer und ziviler Güter eingesetzt wurde. Dank seiner robusten Stahlkonstruktion und hohen Tragfähigkeit eignete er sich insbesondere für den Transport von Kampfpanzern, Selbstfahrlafetten, schweren Geschützen sowie anderen großdimensionierten Fahrzeugen und Lasten. Die vier Achsen sorgten für eine gleichmäßige Gewichtsverteilung und ermöglichten den sicheren Transport schwerer Fracht über lange Strecken. Im militärischen Einsatz spielte der SSy45 eine wichtige Rolle bei der Verlegung von Panzerverbänden und schwerem Gerät zwischen verschiedenen Frontabschnitten. Nach Kriegsende blieb ein Teil der Wagen im Einsatz und wurde von europäischen Eisenbahngesellschaften weiterhin für Schwertransporte genutzt. Aufgrund seiner hohen Belastbarkeit und Vielseitigkeit zählt der SSy45 zu den bekanntesten deutschen Schwerlast-Güterwagen seiner Zeit.
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