- Maßstab 1:200
- 5 Flugzeuge
- Maße (gebaut): Länge 49,9 mm / Flügelspannweite 63,4 mm
- 70 Teile
- Decals, Klarsicht- und Fotoätzteile enthalten
- ungebaut, unbemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Die SBD war als Trägerflugzeug konstruiert und besaß ein robustes Ganzmetallfahrwerk sowie klappbare Tragflächen. Ihr markantestes Merkmal waren die Sturzflugbremsen (perforierte Bremsklappen) an Ober- und Unterseite der Tragflächen. Sie ermöglichten extrem steile Sturzflüge, ohne dass die Maschine dabei übermäßig beschleunigte. Dadurch konnte der Pilot seine Bombe sehr präzise auf ein Schiff oder Bodenziel abwerfen.
Die Bewaffnung bestand bei den frühen Varianten aus zwei fest eingebauten 12,7-mm-M2-Maschinengewehren über dem Motor sowie zwei 7,62-mm-MGs für den Heckschützen. Die spätere SBD-5 besaß ebenfalls zwei 12,7-mm-MGs für den Piloten, während der Beobachter zwei bewegliche 7,62-mm-MGs bedienen konnte. Unter dem Rumpf konnte eine 1.000-lb-Bombe (454 kg) mitgeführt werden. Zusätzlich waren unter den Tragflächen kleinere Bomben möglich.
Die SBD-5 wurde von einem Wright R-1820-60 Cyclone mit etwa 1.200 PS angetrieben und erreichte rund 410 km/h. Obwohl sie im Vergleich zu späteren Jagdflugzeugen relativ langsam war, überzeugte sie durch ihre hervorragenden Sturzflugeigenschaften, hohe Trefferpräzision und robuste Konstruktion.
Ihre berühmteste Bewährungsprobe war die Schlacht um Midway am 4. Juni 1942. SBD Dauntless der US-Träger USS Enterprise, USS Yorktown und USS Hornet griffen die japanischen Flugzeugträger an. Innerhalb kurzer Zeit wurden Akagi, Kaga und Sōryū schwer getroffen und gingen verloren; später wurde auch Hiryū durch Dauntless-Bomber angegriffen und außer Gefecht gesetzt. Die SBD gilt deshalb als eines der entscheidenden amerikanischen Kampfflugzeuge der Schlacht.
Nach Midway blieb die Dauntless noch lange im Einsatz. Sie kämpfte unter anderem bei Guadalcanal, in der Schlacht im Korallenmeer und bei zahlreichen Operationen im Südpazifik. Ab 1943 wurde sie bei den Trägerverbänden zunehmend durch die leistungsfähigere Curtiss SB2C Helldiver ersetzt, blieb aber bei Marine-Corps-Einheiten noch länger im Einsatz.
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