DFS-230 "Unternehmen Rösselsprung"
RSM92300
RS Models
1:72
ie wurde 1933 von der Deutschen Forschungsanstalt für Segelflug unter der Leitung von Hans Jacobs entwickelt.
Neben dem Piloten bot die DFS 230 Platz für neun Mann, die eng beieinander auf einer schmalen Sitzbank in der Mitte des Rumpfes saßen.
Der Ein- und Ausstieg in den beengten Innenraum erfolgte über eine einzige Seitentür.
Der vordere Passagier konnte die einzige Bewaffnung, ein Maschinengewehr, bedienen.
Als Angriffssegler war sie für die direkte Landung über dem Ziel konzipiert und daher mit einer Bremsfallschirmvorrichtung ausgestattet. Diese ermöglichte es dem Segelflugzeug, sich dem Ziel im Sturzflug in einem Winkel von 80 Grad zu nähern und innerhalb von 20 Metern zu landen. Sie konnte bis zu 1200 kg Fracht transportieren.
Die DFS 230 spielte eine wichtige Rolle bei den Operationen in Fort Eben-Emael auf Kreta, Nordafrika, sowie bei der Befreiung Benito Mussolinis und dem Angriff auf Titos Festung. Es wurde jedoch hauptsächlich zur Versorgung eingeschlossener Truppen an der Ostfront eingesetzt, beispielsweise im Kessel von Demjansk, im Kessel von Cholm, in Stalingrad und bei den Verteidigern der Festung Budapest.
Obwohl die Produktion 1943 eingestellt wurde, kam es bis Kriegsende zum Einsatz, beispielsweise zur Versorgung von Berlin und Breslau bis Mai 1945.
Plastikmodellbausatz
Decaloptionen:
- DFS 230 C, Luftwaffe „Unternehmen Rösselsprung“, Jugoslawien, Mai 1944
- DFS 230 C, Luftwaffe, Operation Vassieux-V, Frankreich, Juli 1944
- DFS 230 C, Transportgruppe 109, Buzau, Rumänien, 1944
- DFS 230 C, Transportgruppe 109, Flugplatz Tri Duby, Slowakei, Frühjahr 1945
ungebaut / unbemalt
Farbe und Klebstoff nicht enthalten
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