- Maßstab 1:35
- mit PE Teilen, Decals
- mit Fahrerfigur (andere Figuren nicht enthalten)
- 2 Bemalungsoptionen
- ungebaut, unbemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Für den Verwundetentransport erhielt der ATMP eine spezielle Tragenhalterung, auf der NATO-Standardtragen sicher befestigt werden konnten. Je nach Auftrag und Ausstattung konnten bis zu vier liegende Verwundete transportiert werden, wobei die Tragen übereinander beziehungsweise paarweise auf einem Gestell montiert wurden. Ergänzend war Platz für Sanitätsmaterial sowie eine oder zwei Begleitpersonen vorhanden. Diese Konfiguration wurde insbesondere bei Übungen der britischen Luftlandebrigaden erprobt und erwies sich als wirkungsvolle Lösung für den schnellen Abtransport von Verwundeten aus unwegsamem Gelände.
Der offene Aufbau des Fahrzeugs erleichterte den Zugang zu den Patienten und ermöglichte eine schnelle Be- und Entladung. Gleichzeitig bedeutete der Verzicht auf eine geschlossene Kabine, dass Verwundete lediglich durch Planen oder Wetterschutzabdeckungen gegen Witterungseinflüsse geschützt werden konnten. Der ATMP war daher nicht als vollwertiger Sanitätswagen gedacht, sondern als hochmobiles CASEVAC-Fahrzeug, das Verletzte möglichst rasch aus der Gefahrenzone zu einer weiterführenden medizinischen Versorgung brachte.
In dieser Rolle kam der ATMP unter anderem bei Übungen sowie Einsätzen der britischen Luftlande- und Kommandoverbände zum Einsatz. Seine Fähigkeit, auch dort zu operieren, wo größere Sanitätsfahrzeuge nicht mehr weiterkamen, machte ihn zu einem wichtigen Bindeglied zwischen der Frontlinie und den weiter rückwärtigen Sanitätseinrichtungen. Die modulare Konstruktion des Fahrzeugs erlaubte es zudem, den Tragenaufbau bei Bedarf schnell gegen eine Ladefläche oder andere Missionsausrüstung auszutauschen.
Für Modellbauer stellt der Supacat ATMP mit Verwundetentragen eine ungewöhnliche und realistische Variante des Fahrzeugs dar. Der filigrane Tragenrahmen, die übereinander montierten Krankentragen sowie Sanitätsrucksäcke, Infusionsbeutel und persönliche Ausrüstung verleihen dem Modell einen authentischen Charakter. Besonders stimmungsvoll wirkt ein Diorama, das den Verwundetentransport zu einem Boeing CH-47 Chinook oder einem vorgeschobenen Verbandsplatz zeigt und damit einen oft übersehenen, aber entscheidenden Aspekt moderner militärischer Einsatzlogistik darstellt.
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