- Maßstab 1:35
- Maße LxB (gebaut): 223,2 x 123,5 mm
- 420+ Teile
- Vollständige Antriebsstrangbaugruppe mit Motorgetriebe, Differentialgehäuse und Aufhängungseinheiten.
- Die Reifen sind Hohlgummis mit sehr gutem Profilmuster
- Flak 41 enthalten
- inklusive Fotoätzteilen
- ungebaut, unbemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
| Trumpeter hat mehrere Mercedes L4500 im Programm, bzw. wird sie noch in Zukunft auf den Markt bringen. Sofern bereits verfügbar, können Sie diese hier erstehen: |
Als Fahrgestell diente der Mercedes-Benz L4500A, ein schwerer geländegängiger Lastkraftwagen mit Allradantrieb, der von einem wassergekühlten Sechszylinder-Dieselmotor des Typs OM 67/4 mit 112 PS (82 kW) angetrieben wurde. Das Fahrzeug besaß ein Fünfganggetriebe mit Geländeuntersetzung, eine Nutzlast von etwa 4,5 Tonnen sowie Blattfederachsen und war speziell für den militärischen Einsatz in schwierigem Gelände ausgelegt. Während frühe Flakwagen teilweise über eine gepanzerte Fahrerkabine verfügten, zeigen die bekannten Fahrzeuge mit der 5-cm-FlaK meist eine vereinfachte, offene Kabine, um Gewicht einzusparen und den Einbau der schweren Waffe zu ermöglichen. Die Ladefläche wurde durch eine spezielle Feuerplattform mit ausklappbaren Stützarmen verstärkt, welche die beim Schießen entstehenden Rückstoßkräfte aufnehmen sollte.
Die 5 cm FlaK 41 wurde von Rheinmetall-Borsig entwickelt, um die Leistungslücke zwischen der 3,7-cm-Flak 36/37 und der 8,8-cm-Flak zu schließen. Sie verschoss 50-mm-Sprenggranaten mit einer Mündungsgeschwindigkeit von etwa 840 m/s und erreichte eine theoretische Feuergeschwindigkeit von bis zu 180 Schuss pro Minute, wobei die praktische Kadenz deutlich niedriger lag. Der Höhenrichtbereich reichte von -10° bis +90°, wodurch sowohl Luft- als auch Bodenziele bekämpft werden konnten. Trotz ihrer beeindruckenden ballistischen Leistung erwies sich die Waffe als technisch problematisch. Das hohe Gewicht der Munition, Schwierigkeiten bei der Zuführung sowie die vergleichsweise langsame Seitenrichtgeschwindigkeit erschwerten den Einsatz gegen schnelle Flugzeuge erheblich. Insgesamt wurden nur rund 60 Geschütze gefertigt, sodass die FlaK 41 zu den seltensten deutschen Flugabwehrkanonen des Krieges zählt.
Auch die Kombination aus L4500A und 5-cm-FlaK konnte diese Nachteile nicht vollständig ausgleichen. Obwohl das robuste Allradfahrgestell ausreichend Tragfähigkeit bot, war die Konstruktion beim Schießen nur mit ausgefahrenen Stützen ausreichend stabil. Gleichzeitig blieb die Bedienmannschaft - abgesehen vom kleinen Schutzschild der Kanone - weitgehend ungeschützt. Angesichts der geringen Stückzahl, des hohen Fertigungsaufwands und der mäßigen Einsatzbewährung wurde das Konzept nicht weiter verfolgt. Stattdessen setzte die Wehrmacht weiterhin überwiegend auf Flakwagen mit 2-cm-Flakvierling 38 oder 3,7-cm-Flak 37, die einfacher herzustellen und im Fronteinsatz deutlich bewährter waren. Heute zählt der Mercedes-Benz L4500A mit 5 cm FlaK 41 zu den seltensten deutschen Flakfahrzeugen des Zweiten Weltkriegs und ist vor allem durch wenige historische Fotografien und zeitgenössische Dokumente bekannt.
Schreiben Sie jetzt Ihre persönliche Erfahrung mit diesem Artikel und helfen Sie anderen bei deren Kaufentscheidung.

