Grumman F4F-4 Wildcat 1:200
TRU04205
TRUMPETER
1:200
- Maßstab 1:200
- 5 Flugzeuge
- Maße (gebaut): Länge 44,2 mm / Flügelspannweite 57,6 mm
- 50 Teile
- Decals und Klarsichtteile enthalten
- ungebaut, unbemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Die F4F-4 entstand aus der vorhergehenden F4F-3 und erhielt unter anderem klappbare Tragflächen, wodurch deutlich mehr Flugzeuge auf den begrenzten Hangardecks amerikanischer Flugzeugträger untergebracht werden konnten. Die von Grumman entwickelte Sto-Wing-Faltmechanik wurde zu einem charakteristischen Merkmal der F4F-4.
Die Bewaffnung wurde gegenüber der F4F-3 auf sechs 12,7-mm-M2-Browning-Maschinengewehre verstärkt. Je drei Maschinengewehre befanden sich in jeder Tragfläche. Dadurch stieg die Feuerkraft erheblich, allerdings verringerte sich wegen des zusätzlichen Gewichts die verfügbare Munitionsmenge pro Waffe. Zusätzlich konnten Bomben oder ungelenkte Raketen mitgeführt werden.
Als Antrieb diente bei der F4F-4 der Pratt & Whitney R-1830-86 Twin Wasp, ein luftgekühlter 14-Zylinder-Doppelsternmotor mit etwa 1.200 PS. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei ungefähr 512 km/h. Die Wildcat war nicht besonders schnell oder wendig, besaß aber eine sehr robuste Konstruktion, guten Panzerschutz und selbstabdichtende Kraftstofftanks.
Ihre größte Bewährungsprobe erhielt die F4F-4 während der Schlacht um Guadalcanal und der vorausgegangenen Trägerschlachten von 1942. Obwohl die Wildcat der japanischen Mitsubishi A6M Zero in Geschwindigkeit und Wendigkeit unterlegen war, konnte sie durch robuste Bauweise, gute Bewaffnung und geeignete Taktiken erfolgreich eingesetzt werden. Besonders wichtig war dabei, keinen langanhaltenden Kurvenkampf mit der wendigeren Zero zu führen.
Die F4F-4 wurde auf zahlreichen amerikanischen Flugzeugträgern eingesetzt, darunter der USS Enterprise, USS Yorktown, USS Hornet und USS Wasp. Auch Marine-Corps-Staffeln flogen sie von Landbasen aus. Ab 1943 wurde die Wildcat zunehmend durch leistungsfähigere Jagdflugzeuge wie die F6F Hellcat und F4U Corsair ersetzt, blieb aber noch längere Zeit als Begleit- und Unterstützungsflugzeug im Einsatz.
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