Operation Gardening - HP.52 Hampden w/ figures
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Die Konstruktion der HP.52 Hampden war für ihre Zeit ungewöhnlich: Das Flugzeug besaß einen extrem schmalen Rumpf von nur 90 Zentimetern Breite, was zwar für eine hervorragende Aerodynamik sorgte, der vierköpfigen Besatzung jedoch sehr beengte Platzverhältnisse bot. Aufgrund ihrer markanten Form erhielt sie den Spitznamen „Flying Suitcase“ (fliegender Koffer).
Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde sie für Einsätze bei Tag verwendet; ihre schwache Defensivbewaffnung machte sie jedoch zu einem leichten Ziel für deutsche Jagdflugzeuge. Infolgedessen wurde sie ab Dezember 1939 schrittweise auf Nachteinsätze umgestellt. Ein bedeutendes Kapitel ihrer Einsatzgeschichte war ihre Rolle bei der „Operation Gardening“ – dem Codenamen für eine Kampagne zum Legen von Magnetminen in feindlichen Gewässern, vorwiegend in Buchten und nahe Häfen.
Im Winter 1939/40 wurden mehrere Hampdens speziell umgerüstet, um Minen in ihren Bombenschächten mitzuführen; die ersten Minen wurden in der Nacht zum 14. April 1940 vor der norwegischen Küste gelegt.
Ziel der Operation war es, deutsche Küstengewässer, Flussmündungen und Häfen zu verminen, die für britische Seestreitkräfte unzugänglich waren. Die Operation Gardening erwies sich als äußerst effektiv: Bis Ende 1940 hatten HP.52 Hampdens 703 Minen gelegt. Die Verlustraten bei diesen Mineneinsätzen waren deutlich niedriger als bei Bombenangriffen auf Industrieziele in Deutschland. Die Hampden wurde bis 1942 für das Legen von Minen eingesetzt, bevor sie in dieser Rolle durch schwerere, viermotorige Bomber der RAF abgelöst wurde.
Plastikmodellbausatz
- mit 3 Piloten, 2 Mann der Bodencrew
- Magnetmine auf Trolley
- detailliertes Cockpit, Motore und Inneneinrichtung
ungebaut / unbemalt
Farbe und Klebstoff nicht enthalten
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