Hawker Hurricane Mk.I (Early)
KTR32015
KOTARE Models
1:32
Die Hurricane war eine Weiterentwicklung des erfolgreichen, mit einem 525 PS starken Rolls-Royce-Kestrel-Motor ausgestatteten Doppeldecker-Jagdflugzeugs „Fury“ aus den frühen 1930er Jahren.
Der ab 1933 entworfene Eindecker übernahm wesentliche Konstruktionsmerkmale der Fury: einen Rumpf mit Stahlrohrrahmen sowie abnehmbare Metallverkleidungen im vorderen Bereich, während der hintere Teil mit Stoff bespannt war und auf Holzleisten (Stringern) ruhte. Die dicke Tragfläche des Eindeckers verfügte über ein Mittelstück mit Metallrahmen und teiltragender Metallbeplankung, wohingegen die äußeren Tragflächenabschnitte und das Leitwerk stoffbespannt waren. Der von einem 990 PS starken Rolls-Royce-Merlin-„C“-Motor angetriebene Prototyp der Hurricane absolvierte seinen Erstflug am 6. November 1935. Ein erster Serienauftrag über 600 Maschinen wurde im Juni 1936 erteilt; trotz Verzögerungen durch die Umkonstruktion für den neuen, 1030 PS starken Rolls-Royce-Merlin-II-Motor konnte die erste Serienmaschine im Oktober 1937 fertiggestellt werden. Obwohl die Fertigung zunächst nur langsam anlief, ermöglichte die konventionelle Bauweise der Hurricane eine rasche Produktionssteigerung, sodass sie die der weitaus komplexeren Spitfire zahlenmäßig um etwa zwei zu eins übertraf.
Die ersten Serienexemplare der Hurricane Mk.I wurden zunächst von einem 1030 PS starken Rolls-Royce-Merlin-II-Motor angetrieben, der mit einem starren Zweiblattpropeller und geschlitzten Auspuffkrümmern in Nierenform kombiniert war. Der Rumpf zeichnete sich durch bündig punktgeschweißte Metallverkleidungen im Motor- und Seitenbereich, je eine abnehmbare, stoffbespannte Verkleidungsplatte pro Seite, Ring- und Kornvisiere, ein externes Venturi-Rohr zur Unterdruckerzeugung, zwei Abwurfschächte für Fallschirmleuchtkörper sowie ein einziehbares Spornrad aus. Das Cockpit war durch eine ungepanzerte Windschutzscheibe mit gebogenem unteren Rahmen sowie eine Schiebehaube ohne abnehmbares Seitenteil geschützt. Die Tragflächen waren mit acht Browning-.303-Maschinengewehren sowie einem Pitot-Rohr mit Doppelöffnung unter der linken Tragfläche ausgestattet, während das Einziehfahrwerk über Fünfspeichenräder und Fahrwerksverkleidungen (Klappen) mit kleinen zusätzlichen Abdeckungen für den Federbeinschacht verfügte. Im Laufe der Produktion wurden zahlreiche Modifikationen erprobt und eingeführt, darunter eine Motorverkleidung mit vereinfachten Ausbuchtungen für Bauteile (ab ca. März 1938), eine verbesserte, per Hebel zu betätigende Notausstiegsklappe im Cockpit sowie ein überarbeitetes, selbsttragendes Metall-Mittelstück der Tragfläche (ab ca. Mai 1938) und dreifache Auspuffkrümmer (ab ca. Juli 1938).
Frühe Exemplare der Hurricane Mk.I wiesen weitere Modifikationen auf, darunter ein höheres Seitenruder und einen Rumpfkiel mit nicht einziehbarem Spornrad (ab ca. August 1938), genietete Motor- und Rumpfseitenverkleidungen (ab ca. Oktober 1938), eine zweiteilige Motorverkleidung im Nasenbereich zur Aufnahme der Vakuumpumpe und der Verstellmechanik für die Luftschraubensteigung des Merlin-III-Motors (ab ca. Februar 1939), den 1030 PS starken Rolls-Royce Merlin-III-Motor (wodurch das Venturi-Rohr entfallen konnte) sowie überarbeitete Fahrwerksverkleidungen mit sechs Öffnungen (ab ca. April 1939), ein Pitot-Rohr mit Einzelöffnung (ab ca. Juni 1939), eine außen angebrachte, kugelsichere Windschutzscheibe, einen dreiblättrigen De-Havilland-Propeller mit zwei Steigungsstufen (ab ca. August 1939), eine Panzerplatte hinter dem Pilotensitz (ab ca. September 1939 – zunächst nur bei Frontverbänden), vereinfachte Auspuffkrümmer sowie eine außen montierte Schießkamera.
Plastikmodellbausatz
- 163 hochwertige Spritzgussteile
- Tragflächen mit Leinwandbespannung (frühe Ausführung)
- zweiblättriger Vickers-Weybridge-„Watts“-Holzpropeller
- einteilige Motorverkleidung
- frühe Auspuffanlage mit drei Auslässen
- ungepanzerte und gepanzerte Kraftstofftankverkleidungen, Ring- und Kornvisiere
- ungepanzerte sowie außen gepanzerte Windschutzscheiben (mit offener oder geschlossener Haube)
- Instrumentenbrett und Cockpit-Inneneinrichtung sowie Rumpfklappe auf der Steuerbordseite
- Fahrwerksklappen
- Fünfspeichenräder mit belastungsbedingt abgeflachten Reifen (korrekte Ausrichtung)
- Öffnungen für Browning-Maschinengewehre (mit und ohne Mündungsfeuerdämpfer), Staurohre und G22-Kameragewehr Optionale Teile: dreiblättriger De-Havilland-Propeller, zweiteilige Motorverkleidung, verbesserte Auspuffanlage, Panzerplatte für den Piloten, spätere Fahrwerksklappen, Reflexvisiere sowie Pilotensitz (mit und ohne Gurtzeug).
- Zu den Merkmalen gehören durchgehende untere Tragflächen mit stabilem Holm für die korrekte V-Form, realistische Darstellung der Leinwandbespannung (inklusive verschiedener Ausführungen von Rippen- und Stringer-Nähten)
- Vollständig illustrierte Bauanleitung
- Hochwertige Cartograf-Decals für drei Hurricane Mk.I der frühen Fertigungsserie
ungebaut / unbemalt
Farbe und Klebstoff nicht enthalten
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