Vought F4U-1D Corsair
TRU02221
TRUMPETER
1:32
Plastikbausatz für ein U.S. amerikanisches Chance Vought F4U-1D Corsair Jagdflugzeug/Jagdbomber
- Maßstab 1:32
- Maße (gebaut): Länge 323 mm / Flügelspannweite 390 mm
- 355 Teile
- Klarsicht- und Fotoätzteile enthalten
- Gummireifen
- 2 Markierungsoptionen:
- VMF-312 „White 530“, Okinawa, 1945
- FF-59
- nicht gebaut, nicht bemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Die Chance Vought F4U-1D Corsair war eine leistungsfähige trägergestützte Jagd- und Jagdbomberversion der amerikanischen F4U Corsair. Die F4U-1D kam ab 1944 in größerem Umfang zum Einsatz und wurde sowohl von der US Navy als auch vom US Marine Corps verwendet. Mit ihrem charakteristischen Knickflügel, dem leistungsstarken Sternmotor und der hohen Geschwindigkeit entwickelte sie sich zu einem der bekanntesten US-Jagdflugzeuge des Pazifikkrieges.
Angetrieben wurde die F4U-1D vom Pratt & Whitney R-2800-8 Double Wasp mit etwa 2.000 PS. Die Maschine erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von ungefähr 640 km/h. Der große Sternmotor erforderte den charakteristischen nach unten abgeknickten Flügel, wodurch trotz des großen Propellers ein ausreichend langes Fahrwerk vermieden werden konnte.
Die Standardbewaffnung bestand aus sechs 12,7-mm-M2-Browning-Maschinengewehren, die in den Tragflächen untergebracht waren. Die F4U-1D war außerdem besonders für den Einsatz als Jagdbomber geeignet. Unter den Tragflächen konnten zwei 1.000-lb-Bomben oder ungelenkte Raketen mitgeführt werden. Dadurch konnte sie sowohl feindliche Flugzeuge bekämpfen als auch Bodenziele, Schiffe und Befestigungen angreifen.
Eine wichtige Verbesserung der F4U-1D gegenüber der F4U-1 war ihre optimierte Auslegung für den Bomben- und Raketenangriff. Außerdem erhielt sie eine größere Treibstoffkapazität und Verbesserungen an der Cockpitausstattung. Die F4U-1D wurde zunächst überwiegend von Landstützpunkten und später zunehmend von Flugzeugträgern aus eingesetzt.
Im Pazifikkrieg bewährte sich die Corsair besonders bei den Kämpfen um die Marshallinseln, die Marianen, die Philippinen und Okinawa. Ihre hohe Geschwindigkeit, starke Bewaffnung und große Reichweite machten sie zu einem hervorragenden Jagdflugzeug und Jagdbomber. Gegen Ende des Krieges wurde die F4U-1D zunehmend für Bodenangriffe eingesetzt.
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