- Maßstab 1:35
- Klarsicht- und Fotoätzteile enthalten
- mit Inneneinrichtung der Fahrerkabine
- abgeflachte Reifen
- inklusive Fendern
- cal.50 MG auf Drehständer inklusive
- 5 Markierungsoptionen
- LARC V-830: US Army Vehicle, Da Nang, Vietnam 1965
- LARC V-894: US Army Vehicle, Da Nang, Vietnam 1965
- LARC V-850: US Army Vehicle, Da Nang, Vietnam 1965
- LARC V-56: US Army Vehicle, Da Nang, Vietnam 1965
- 14: Argentina Marines Vehicle, Falklands, 2nd April 1982
- ungebaut, unbemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Angetrieben wurde das rund 8,9 Meter lange Fahrzeug von einem 300 PS starken Cummins-V8-Dieselmotor, der sowohl den Land- als auch den Wasserantrieb versorgte. Der permanente 4×4-Antrieb ermöglichte Geschwindigkeiten von etwa 48 km/h an Land und rund 15 km/h im Wasser. Die Aluminiumkarosserie war vollständig wasserdicht ausgeführt, während eine große offene Ladefläche den Transport von bis zu 5 Tonnen Fracht oder etwa 20 Soldaten erlaubte.
Während des Vietnamkriegs wurden LARC-V ab 1965 in großer Zahl nach Südvietnam verlegt. Die ersten Einheiten operierten in den Häfen von Qui Nhơn, Cam Ranh Bay und später auch Đà Nẵng. Dort übernahmen sie den sogenannten "over-the-beach"-Nachschub: Sie fuhren direkt zu vor Anker liegenden Frachtschiffen, übernahmen Munition, Fahrzeuge, Treibstoff oder Versorgungsgüter und brachten diese ohne Umladen unmittelbar an den Strand oder zu provisorischen Entladestellen. Dadurch konnten große Mengen Material selbst dort angelandet werden, wo keine Kaianlagen vorhanden waren.
Besonders bekannt wurden die Einsätze des LARC-V in Đà Nẵng, wo die Fahrzeuge rund um die Uhr Bomben und Munition von Frachtschiffen zu den Flugplätzen der US Air Force transportierten. Die Versorgung war derart wichtig, dass Ersatzteile bei Ausfällen teilweise per Flugzeug aus den USA eingeflogen wurden, um den ununterbrochenen Betrieb sicherzustellen. Neben der Versorgung der Luftwaffe unterstützten LARC-V unter anderem die 101st Airborne Division sowie die 1st Cavalry Division bei der Versorgung ihrer vorgeschobenen Stellungen.
Obwohl der LARC-V kein Kampffahrzeug war, operierte er häufig in gefährdeten Küsten- und Flussbereichen. Die Fahrzeuge besaßen keinerlei Panzerung und waren lediglich mit leichten Maschinengewehren zur Selbstverteidigung ausgerüstet. Ihre große Bedeutung für die amerikanische Logistik machte sie jedoch zu unverzichtbaren Arbeitsgeräten während des gesamten Krieges. Beim amerikanischen Rückzug aus Vietnam wurden rund 500 LARC-V aus wirtschaftlichen Gründen versenkt oder zurückgelassen, während nur ein Teil in die USA zurückkehrte.
Für Modellbauer bietet der LARC-V im Vietnam-Einsatz zahlreiche interessante Gestaltungsmöglichkeiten. Typisch sind Fahrzeuge in Olive Drab mit deutlichen Gebrauchsspuren durch Salzwasser, Schlamm und tropisches Klima. Häufig waren die Ladeflächen mit Munitionspaletten, Fässern, Versorgungskisten, Fahrzeugersatzteilen oder Sandsäcken beladen. Dioramen zeigen den LARC-V oft beim Entladen eines Frachtschiffes, beim Anlanden an einem Sandstrand, in den großen Logistikbasen von Cam Ranh Bay oder Đà Nẵng oder beim Übergang vom Wasser auf unbefestigte Küstenstraßen – genau jene Fähigkeit, die dieses außergewöhnliche Amphibienfahrzeug zu einem der wichtigsten Logistikfahrzeuge des Vietnamkriegs machte.
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