Kadett K38 Cabriolimousine, WWII German Staff Car
ICM35483
ICM
1:35
- Maßstab 1:35
- Maße LxH (gebaut): 111 x 43 mm
- 143 Teile
- 4 Markierungsoptionen
- nicht gebaut/nicht bemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Optisch zeichnete sich der K38 durch eine moderne, stromlinienbeeinflusste Formgebung aus. Die Scheinwerfer waren in die Kotflügel integriert, die Karosserie wirkte glatt und zeitgemäß, und die Frontpartie orientierte sich stilistisch am größeren Opel Olympia. Der Kadett wurde als zwei- und viertürige Limousine sowie als Cabrio-Limousine angeboten. Eine höherwertige Ausstattungsvariante wurde unter der Bezeichnung „Kadett Spezial“ verkauft.
Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden viele Fahrzeuge von staatlichen Stellen und der Wehrmacht übernommen. Der Kadett K38 fand vor allem als Kurier-, Verbindungs- und Dienstwagen Verwendung. Aufgrund seiner kompakten Abmessungen und seiner Wirtschaftlichkeit eignete er sich besonders für Verwaltungsaufgaben und den Einsatz im rückwärtigen Bereich. Gleichzeitig blieb er eines der häufigsten zivilen Fahrzeuge auf deutschen Straßen der späten 1930er Jahre.
Die Produktion des Kadett K38 endete 1940, als die Opel-Werke auf die Herstellung kriegswichtiger Güter umgestellt wurden. Nach dem Krieg gelangten die Fertigungsanlagen und Konstruktionsunterlagen als Reparationsleistung in die Sowjetunion. Dort dienten sie als Grundlage für den Moskwitsch 400, der dem Kadett technisch und äußerlich weitgehend entsprach. Der Opel Kadett K38 nimmt damit nicht nur in der Geschichte des deutschen Automobilbaus, sondern auch in der Entwicklung der sowjetischen Automobilindustrie einen besonderen Platz ein.
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