MIM-23 Hawk M192 Anti-aircraft Missile Launcher
FOR-R5903
Foreart
1:35
- Maßstab 1:35
- aus ehemaligen Dragon-Formen
- ungebaut, unbemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Der Werfer verfügte über hydraulische Richtantriebe für Seiten- und Höhenrichtung, besaß jedoch kein eigenes Radar und keine selbstständige Feuerleitung. Zielsuche und Zielverfolgung erfolgten durch die Radargeräte der HAWK-Batterie, während der M192 die Raketen automatisch auf den berechneten Abfangpunkt ausrichtete. Die halbaktiv radargelenkten HAWK-Flugkörper wurden anschließend gegen Flugzeuge und andere Luftziele mittlerer Entfernung eingesetzt.
Eine typische HAWK-Batterie bestand aus mehreren M192-Startgeräten, die gemeinsam mit Such- und Feuerleitradaren sowie Ladefahrzeugen ein leistungsfähiges Flugabwehrsystem bildeten. Das Nachladen erfolgte mit speziellen Transport- und Ladefahrzeugen, welche jeweils drei Raketen gleichzeitig auf das Startgerät aufsetzen konnten.
Während des Kalten Krieges wurde der M192 mehrfach modernisiert, um die verschiedenen Generationen der HAWK-Lenkflugkörper aufnehmen zu können. Sein Grundkonzept blieb jedoch über Jahrzehnte nahezu unverändert. Mit der Ablösung des HAWK-Systems durch modernere Flugabwehrsysteme wurde auch der M192 schrittweise außer Dienst gestellt, blieb jedoch in einigen Ländern noch lange im Einsatz und zählt bis heute zu den bekanntesten Flugabwehrwerfern der NATO.
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