Imperial Japanese Army Tank Destroyer Type 2 HO-I
FM-MR05
Fine Molds
1:35
- Maßstab 1:35
- Maße LxB (gebaut): 160 x 67 mm
- ca. 193 Teile
- Segmentketten
- Kanone umfasst eine detaillierte Nachbildung des Verschlussblocks
- 1 Markierungsoption
- 1 Figur inklusive
- ungebaut, unbemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Der Typ 2 Ho-I übernahm Fahrgestell, Motor und Laufwerk des Chi-He nahezu unverändert. Angetrieben wurde der rund 16 Tonnen schwere Panzer von einem luftgekühlten Mitsubishi-V12-Dieselmotor mit etwa 240 PS, der eine Höchstgeschwindigkeit von rund 40 km/h ermöglichte. Die Panzerung entsprach weitgehend der des Chi-He und bot einen besseren Schutz als die älteren japanischen Panzer, blieb jedoch im internationalen Vergleich eher leicht.
Das markanteste Merkmal des Ho-I war sein neuer Turm mit der kurzrohrigen 75-mm-Typ-99-Kanone. Diese Waffe war ursprünglich aus einem Gebirgsgeschütz entwickelt worden und verschoss vor allem hochexplosive Sprenggranaten mit großer Wirkung gegen Feldbefestigungen und Infanteriestellungen. Daneben standen Hohlladungsgranaten zur Verfügung, mit denen auch gegnerische Panzer auf kurze Entfernungen bekämpft werden konnten. Ergänzt wurde die Hauptbewaffnung durch ein 7,7-mm-Maschinengewehr.
Obwohl der Typ 2 Ho-I vielversprechende Eigenschaften besaß, verzögerten technische Änderungen und die Priorität anderer Rüstungsprogramme seine Fertigung. Erst gegen Kriegsende entstanden einige wenige Serienfahrzeuge. Die meisten verblieben auf den japanischen Hauptinseln zur Vorbereitung auf eine erwartete alliierte Invasion und kamen daher nicht mehr in nennenswertem Umfang zum Kampfeinsatz.
Für Modellbauer gehört der Typ 2 Ho-I zu den außergewöhnlichsten japanischen Panzerfahrzeugen des Zweiten Weltkriegs. Besonders auffällig sind der große Turm mit der kurzen 75-mm-Kanone sowie die insgesamt gedrungene Silhouette. Die Kombination aus dem modernen Fahrgestell des Chi-He und der kurzläufigen Unterstützungsbewaffnung verleiht dem Fahrzeug ein unverwechselbares Erscheinungsbild. In Verbindung mit der typischen dreifarbigen Tarnlackierung der Kaiserlich Japanischen Armee bietet der Ho-I ein seltenes und historisch interessantes Vorbild für Fahrzeugmodelle und Dioramen.
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