Der Abfangjäger Fw-190D wurde von vielen deutschen Piloten als der beste Jäger mit Kolbenmotor im Dienst der Luftwaffe angesehen. Die Fw-190D war eine mit neuen Motoren und technischer Ausstattung ausgestattete Weiterentwicklung der weit verbreiteten Fw-190A.
Die Prototypentests begannen im März 1942.
Die erste Serienvariante erhielt die Bezeichnung D-9. Der Bau begann im Sommer 1944.
Das Mehrzweckflugzeug D-9 trug in einigen Versionen Bomben und in anderen Radar und war sogar schneller als die D-1. Unter dem Spitznamen „Dora-9“ wurde es im Oktober 1944 beim III/JG-54 (der 3. Staffel der Jagdgruppe 54) in Dienst gestellt, dann beim I und II/JG-26 (bis Januar 1945) und beim JG-2 und JG-301 (Anfang 1945).
Alliierte und Luftwaffenpiloten nannten es sofort die „Langnasen“-Fw-190.
Bei ihrem ersten Einsatz mit der neuen Fw-190D-9 schoss II/JG-26 vier britische „Lancaster“-Bomber und einen „Mosquito“-Jäger ab und verlor dabei eine „Dora-9“. Mehrere mit Fw-190D-9 ausgerüstete Gruppen, darunter JG-2 und JG-26, beteiligten sich an Flugfeldangriffen mit fast 1000 Flugzeugen während der unüberlegten „Operation Bodenplatte“, die am 1. Januar 1945 die Ardennenoffensive eröffnete.
Als JG-6 im April 1945 150 D-9 erhielt, waren die Treibstoffvorräte durch die Bombenangriffe bereits so knapp, dass nur noch vier Flugzeuge gleichzeitig fliegen konnten.
Die Entwicklung wurde mit den Versionen D-10 bis D-15 fortgesetzt, die alle als Mehrzweck-Abfangjäger/Erdangriffsflugzeuge mit einer Vielzahl von Triebwerken konzipiert waren – dem Daimler-Benz DB-603A und EB, dem Junker Jumo 213EB und F mit und ohne Wasser-Methanol-Einspritzung.
Die Weiterentwicklung erfolgte als Ta-152. Bis zur Einstellung der Produktion im Jahr 1945 wurden zwischen 650 und 700 Fw-190D fertiggestellt.
Plastikmodellbausatz
- mit Fotoätzteilen
Maßstab 1:24
ungebaut / unbemalt
Farbe und Klebstoff nicht enthalten
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