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British WWII Tractor, 4x4 FAT (C8 Mk.II early)

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Plastikbausatz für eine 4x4 Feld Artillerie Zugmaschine (C8 Quad Mk. II früh) der britischen Armee im 2. Weltkrieg
  • Maßstab 1:35
  • hochdetailliertes Fahrgestell und Motornachbildung
  • umfangreiche Innenausstattung
  • separate Türen, Staukastenklappen, Motorhaube
  • Fotoätzteile und Decals enthalten
  • 1 Fahrerfigur
  • persönliche Ausrüstung wie Helme, Taschen, Decken etc. inklusive
  • 3 Markierungsoptionen
    • H4310981: A Troop, 267 (Worcester) Battery, 119 Field Rgt. (TA), Royal Artillery, 61st Infantry Division, Northern Ireland, November 1941
    • H4108417: A Troop, No. 386 (Duke of Connaught's Own Yeomanry) Battery, 143rd (Kent Yeomanry) Field Regiment, Royal Artillery, Alabaster Force, Alafoss, Iceland May 1941
    • H4163512: D Troop, 374 (West Somerset Yeomanry) Battery, 55th (Wessex) Field Rgt., Royal Artillery, Guards Armoured Division, Vire, France, August 1944
  • nur Lkw, Protze und Feldkanone nicht enthalten
  • ungebaut, unbemalt
  • Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Der Morris C8 Quad gehörte zu den wichtigsten Artilleriezugmaschinen der britischen Armee im Zweiten Weltkrieg. Entwickelt wurde das Fahrzeug als Field Artillery Tractor (FAT), um die standardisierte britische Feldartillerie - insbesondere die Ordnance QF 25-pounder - samt Munitionsanhänger und Geschützbedienung schnell und geländegängig zu bewegen. Die Produktion begann 1939 und lief bis 1945. Insgesamt entstanden rund 10.000 Fahrzeuge der Baureihen Mk. I bis Mk. III. Der Morris C8 bewährte sich auf nahezu allen Kriegsschauplätzen der britischen und Commonwealth-Streitkräfte - von Frankreich 1940 über Nordafrika und Italien bis nach Nordwesteuropa.

Angetrieben wurde der Morris C8 von einem wassergekühlten 3,5-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor mit rund 70 PS. Der permanente Allradantrieb der frühen Fahrzeuge verlieh dem Quad ausgezeichnete Geländeeigenschaften, sodass selbst schwere Geschütze über weichen Boden, Sand oder Schlamm gezogen werden konnten. Neben dem Fahrer fanden bis zu fünf weitere Soldaten im Fahrzeug Platz. Im hinteren Mannschaftsraum wurden außerdem persönliche Ausrüstung, Werkzeug sowie Munition transportiert. Charakteristisch war die ungewöhnlich weit nach vorne gesetzte Fahrerkabine mit der kurzen Motorhaube und dem stark gerundeten Heckaufbau, der dem Fahrzeug den Spitznamen „Beetle Back“ („Käferrücken“) einbrachte.

Die frühe Ausführung des Mk. II, die ab 1940 gefertigt wurde, unterschied sich technisch nur geringfügig vom Mk. I. Die wichtigste Änderung betraf die Vorderachse: Das zuvor vorhandene Sperrdifferenzial entfiel, ansonsten blieb der permanente Allradantrieb erhalten. Äußerlich besaßen die frühen Mk.-II-Fahrzeuge den ursprünglichen „Beetle-Back“-Aufbau mit vollständig geschlossenem Metalldach, zwei runden Dachlüftern sowie nur wenigen kleinen Seitenfenstern. Die beiden großen Türen verfügten noch über keine Fenster. Diese frühe Bauform vermittelt den typischen Eindruck der ersten Kriegsjahre und ist besonders häufig auf Fotos aus dem Frankreichfeldzug und den frühen Einsätzen in Nordafrika zu sehen.

Im Laufe der Mk.-II-Produktion erschien eine späte Variante, bei der zahlreiche Erfahrungen aus dem Fronteinsatz berücksichtigt wurden. Der auffälligste Unterschied war der modernisierte „Beetle-Back“-Aufbau. Über dem Mannschaftsraum ersetzte nun ein Planendach auf einem kreuzförmigen Stahlrahmen das bisherige Stahldach. Zusätzlich erhielten die Türen Fenster, auf der linken Vorderseite kam ein weiteres kleines Seitenfenster hinzu, wodurch sich die Sicht für Fahrer und Beifahrer deutlich verbesserte. Gleichzeitig wurden größere Kraftstofftanks mit größeren Einfüllstutzen eingebaut, was die Einsatzreichweite erhöhte. Mechanisch blieb das Fahrzeug jedoch weiterhin ein Mk. II mit permanentem Allradantrieb und der gegenüber dem Mk. I vereinfachten Vorderachse.

Erst mit dem Mk. III erfolgten grundlegende technische Änderungen. Die Vorderachse wurde nun unter die Blattfedern verlegt, der permanente Allradantrieb wich einem zuschaltbaren System, außerdem kamen kleinere 16-Zoll-Räder anstelle der bisherigen 20-Zoll-Bereifung zum Einsatz. Späte Mk.-III-Fahrzeuge erhielten schließlich einen völlig neu gestalteten, kantigeren Aufbau („No. 5 Body“) mit vier Türen und einem deutlich geräumigeren Mannschaftsraum. Diese Änderungen verbesserten Wartungsfreundlichkeit, Wirtschaftlichkeit und Fahreigenschaften, während die grundlegende Aufgabe als Artilleriezugmaschine unverändert blieb.

Für Modellbauer ist die Unterscheidung zwischen frühem und spätem Mk. II besonders wichtig. Die frühe Version besitzt das vollständig geschlossene Metalldach mit zwei runden Dachlüftern, wenige kleine Seitenfenster und fensterlose Türen. Die späte Ausführung erkennt man dagegen an den verglasten Türen, dem zusätzlichen kleinen Seitenfenster, dem Planendach über dem Mannschaftsraum und den größeren Tankeinfüllstutzen. Diese Details sind charakteristische Erkennungsmerkmale und sollten bei einer historischen Darstellung oder beim Bau eines maßstabsgetreuen Modells berücksichtigt werden.
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Ekomi

Verifizierter Kauf - von Hans-Joachim E. verfasst am 18.03.2024 13:29:23
super gerne wieder
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Ekomi

Verifizierter Kauf - von Wouter E. verfasst am 25.07.2024 10:50:38
I am impressed by the amount of detail on the Gecko kits I've bought till now (3 kits). They look a bit intimidating to build. Great value considering the engineering which must have been done creating these kits
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