WWII British Army Open Cab 30-cwt 4x2 GS Truck
35GM0071
Gecko Models
1:35
- Maßstab 1:35
- hochdetailliertes Fahrgestell und Motornachbildung
- umfangreiche Innenausstattung
- Einstiege offen oder geschlossen
- Offenes oder geschlossenes Verdeck
- Pritsche mir Spriegel oder Plane baubar
- Lenkeinschlag der Vorderräder möglich
- Noteklicht für deutsche Version
- Fotoätzteile und Decals enthalten
- 1 Fahrerfigur
- persönliche Ausrüstung wie Helme, Taschen, Decken etc. inklusive
- 3 Markierungsoptionen
- L4157017: II Corps, 33rd Section, 2nd Personnel Company, Royal Army Service Corps, Dunkirk, May 1940
- L4157623: 1st Btn., Royal Fusiliers, 5th Indian Infantry Brigade, 4th Indian Infantry Division, Western Desert Force, August 1941
- WH-425685: K30 Beutewagen, Wehrmacht Heer, Operation Barbarossa, USSR, August 1941
- ungebaut, unbemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Die frühe Ausführung mit offener Kabine (Werksbezeichnung YC) besaß eine einfache Fahrerkabine ohne feste Türen. Fahrer und Beifahrer wurden lediglich durch eine leichte Stoffplane geschützt, die über ein Rohrgestell gespannt werden konnte. Diese Bauweise beschleunigte die Produktion und sparte Material, bot jedoch kaum Schutz gegen Witterung oder Beschuss. Gerade während des Westfeldzuges 1940 kamen zahlreiche dieser Fahrzeuge bei der Dunkirk evacuation zum Einsatz. Ein großer Teil der offenen K30 ging dort mit dem zurückgelassenen Material der British Expeditionary Force verloren.
Technisch war der Austin K30 ein klassischer 4×2-Lastwagen mit Frontmotor. Angetrieben wurde er von einem wassergekühlten Sechszylinder-Benzinmotor mit hängenden Ventilen (OHV), der rund 60 PS leistete. Die Kraftübertragung erfolgte über ein Vierganggetriebe auf die Hinterachse. Blattfedern an beiden Achsen sowie hydraulische Bremsen sorgten für robuste Fahreigenschaften, die für Straßen und leichtes Gelände ausreichend waren. Aufgrund seines relativ geringen Gewichts war der K30 wirtschaftlicher als die größeren K2- und K3-Modelle und eignete sich besonders für allgemeine Transportaufgaben innerhalb britischer Versorgungseinheiten.
Ab 1941 wurde die offene YC-Ausführung durch Fahrzeuge mit geschlossener Ganzstahlkabine (GS) ersetzt. Diese übernahm weitgehend die Kabine der zivilen Austin-Lastwagen und bot der Besatzung deutlich besseren Schutz vor Wetter und Splittern. Die offene Kabine verschwand damit bereits nach relativ kurzer Produktionszeit, weshalb originale Fahrzeuge heute außerordentlich selten sind. Nach heutigem Kenntnisstand haben nur wenige Exemplare des Austin K30 überhaupt überlebt, darunter lediglich einzelne restaurierte Fahrzeuge.
Für Modellbauer ist die offene Kabine (YC) besonders interessant, da sie den improvisierten Charakter der frühen Kriegsjahre widerspiegelt. Typische Merkmale sind die fehlenden festen Türen, das einfache Planengestell über Fahrer und Beifahrer, die freiliegende Inneneinrichtung sowie die schlichte Ladefläche mit klappbaren Bordwänden. Fahrzeuge dieser Bauart wurden überwiegend in den frühen Tarnfarben Khaki Green No. 3 mit dem kontrastreichen Dark Green No. 4-Muster lackiert und eignen sich hervorragend für Dioramen des Jahres 1939/40, insbesondere im Zusammenhang mit der British Expeditionary Force in Frankreich oder den Rückzug nach Dünkirchen.
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