WWII British Army Closed Cab 30-cwt 4x2 GS Truck
35GM0072
Gecko Models
1:35
- Maßstab 1:35
- hochdetailliertes Fahrgestell und Motornachbildung
- umfangreiche Innenausstattung
- separate Türen und Motorhaube
- Fenster geschlossen oder heruntergekurbelt möglich
- Pritsche mir Spriegel oder Plane baubar
- Lenkeinschlag der Vorderräder möglich
- Noteklicht für deutsche Version
- Klarsicht-, Fotoätzteile und Decals enthalten
- 1 Fahrerfigur
- persönliche Ausrüstung wie Helme, Taschen, Decken etc. inklusive
- 4 Markierungsoptionen
- L4474685: 419th Company, Royal Army Service Corps, (Divisional Supply Company), 70th Infantry Division, Tobruk, August 1941
- L4474523: Field Police Unit, 1st Czechoslovak Independent Mixed Brigade Group, Leamington Spa, UK, February 1941
- II-2-24-89: Lend-lease example, 41st Guards Tank Brigade, RKKA (Robochy Krestyanskaya Krasnaya Armiya) Mid 1942
- WL-296939: Captured by German Army and used in Eastern front (Unit unknown)
- ungebaut, unbemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Technisch blieb der K30 GS weitgehend unverändert. Das Fahrzeug besaß einen wassergekühlten 3,46-Liter-Sechszylinder-OHV-Benzinmotor mit rund 60 PS, ein Vierganggetriebe sowie Hinterradantrieb (4×2). Blattfedern an Vorder- und Hinterachse sowie hydraulische Bremsen sorgten für eine robuste und wartungsfreundliche Konstruktion. Mit einer Nutzlast von 30 cwt (1½ Tonnen bzw. etwa 1.500 kg) wurde der Lastwagen für den Transport von Soldaten, Munition, Betriebsstoffen und allgemeinem Nachschub eingesetzt. Er diente außerdem als Zugfahrzeug für leichte Anhänger und fand Verwendung als Funk-, Werkstatt- oder Versorgungslastwagen.
Der größte Unterschied gegenüber der frühen YC-Version lag in der geschlossenen Ganzstahlkabine. Anstelle der einfachen Stoffplane verfügte der GS über fest eingebaute Türen mit Seitenscheiben, eine durchgehende Frontscheibe mit Scheibenwischern sowie ein stabiles Stahldach. Dadurch war die Besatzung wesentlich besser gegen Witterungseinflüsse geschützt, was insbesondere während der Einsätze in Nordwesteuropa ab 1944 von großem Vorteil war. Die Ladefläche blieb weiterhin offen und konnte mit einem Planengestell und einer Persenning versehen werden, sodass Ausrüstung und Material ebenfalls vor Regen geschützt werden konnten.
Der Austin K30 mit geschlossener Kabine kam in nahezu allen britischen Kriegsschauplätzen der späteren Kriegsjahre zum Einsatz. Er war bei Versorgungseinheiten, Pionieren, Fernmeldeverbänden und Werkstattkompanien anzutreffen und transportierte täglich Nachschub zwischen Depots und den Frontverbänden. Obwohl er nie die Bekanntheit des Sanitätswagens Austin K2/Y erreichte, leistete der K30 einen wichtigen Beitrag zur britischen Logistik und gehörte zu den zuverlässigen Standardfahrzeugen der Armee.
Für Modellbauer ist die GS-Ausführung besonders interessant, da sie den typischen britischen Militärlastwagen der Jahre 1941 bis 1945 repräsentiert. Charakteristische Erkennungsmerkmale sind die geschlossene Stahlkabine mit den seitlichen Fenstern und Türen, die senkrechte Kühlermaske mit den Austin-Lamellen sowie die offene Holzladefläche mit Planengestell. Fahrzeuge dieser Bauart trugen zunächst meist die Tarnfarbe SCC 2 Brown, bevor ab 1944 überwiegend SCC 15 Olive Drab verwendet wurde. In Dioramen findet sich der Austin K30 GS häufig beim Transport von Infanterie, Munition oder Versorgungsgütern und bildet eine ideale Ergänzung zu britischen Fahrzeugen wie dem Morris C8 Quad, dem Bedford QL oder dem Austin K2/Y.
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