Universal Carrier Wasp Mk.IIC (Polish)
RII35039
RIICH
1:35
mit Inneneinrichtung
- Maßstab 1:35
- umfangreiche Innenausstattung mit Flammenwerfer und Flammölbehältern, ohne V8-Motornachbildung
- Klarsicht-, Fotoätzteile, Metallfedern und -kettchen enthalten
- Segmentketten
- 1 Markierungsoption in zwei Varianten
- nicht gebaut, nicht bemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
| Riich Models hat eine ganze Serie des Universal Carriers im Programm, die Sie hier (sofern vorrätig) bestellen/erwerben können: | |
| inklusive Ford V8 Motornachbildung | ohne Ford V8 Motornachbildung |
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Der Universal Carrier Wasp Mk.IIC war eine Flammenwerfer-Version des britischen Universal Carrier, die während des Zweiten Weltkriegs von den alliierten Streitkräften eingesetzt wurde. Bei der 3. Karpatische Infanteriedivision, die zum II. Polnischen Korps gehörte, kam dieser Fahrzeugtyp während des Italienfeldzuges insbesondere bei Angriffen auf befestigte Stellungen zum Einsatz.
Der Wasp Mk.IIC basierte auf dem bewährten Universal Carrier, einem leichten Kettenfahrzeug für Transport-, Aufklärungs- und Unterstützungsaufgaben. Bei der Wasp-Ausführung wurde ein Flammenwerfer installiert, dessen Brennstoff in gepanzerten Behältern innerhalb des Fahrzeugs mitgeführt wurde. Gegenüber früheren Varianten zeichnete sich der Mk.IIC durch eine verbesserte Anordnung der Brennstofftanks und eine höhere Betriebssicherheit aus.
Die Besatzung bestand in der Regel aus zwei bis drei Soldaten. Das Fahrzeug war leicht gepanzert und bot Schutz gegen Handfeuerwaffen und Splitter. Seine größte Stärke lag jedoch in seiner Beweglichkeit. Dank des Kettenfahrwerks konnte es sich auch in schwierigem Gelände, wie den Bergen und Hügeln Italiens, relativ gut bewegen und Infanterieverbände direkt unterstützen.
Während der Kämpfe in Italien – darunter die Operationen nach der Schlacht um Monte Cassino – wurden Wasp-Flammenwerferfahrzeuge eingesetzt, um Bunker, MG-Nester, Feldbefestigungen und stark verteidigte Häuser zu bekämpfen. Die Wirkung des Flammenwerfers war nicht nur physisch, sondern auch psychologisch erheblich, da er gegnerische Verteidiger oft zum Verlassen ihrer Stellungen zwang.
Die 3. Karpatische Infanteriedivision gehörte zu den bekanntesten Verbänden des II. Polnischen Korps und kämpfte sich von Mittelitalien bis nach Norditalien vor. Ihre Fahrzeuge trugen häufig polnische Hoheitszeichen, taktische Markierungen des Korps sowie die typischen alliierten Erkennungszeichen des italienischen Kriegsschauplatzes.
Für Modellbauer bietet ein Universal Carrier Wasp Mk.IIC der polnischen 3. Karpatischen Infanteriedivision in Italien ein besonders interessantes Vorbild. Die Kombination aus britischer Fahrzeugtechnik, polnischen Markierungen und den staubigen, gebirgigen Einsatzbedingungen Italiens ermöglicht eine abwechslungsreiche Darstellung mit realistischen Gebrauchsspuren, Ausrüstungsgegenständen und individueller Feldausrüstung der Besatzung.
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