vollständige Inneneinrichtung
- Maßstab 1:35
- 531 Teile
- vollständige Inneneinrichtung (Fahrer-, Kampf-, Motorraum, Turm)
- Luken und Türen können offen oder geschlossen angebaut werden
- Räder im Slide Molds Verfahren hergestellt
- Fotoätz- und Klarsichteile enthalten
- nicht gebaut/nicht bemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
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Der AEC Armoured Car war ein britischer schwerer Panzerspähwagen des Zweiten Weltkriegs. Seine Entwicklung führte vom Mk. I mit 40-mm-Kanone über den Mk. II mit 57-mm-Kanone zum Mk. III mit 75-mm-Kanone für die Feuerunterstützung. Dabei brachte der Mk. II den größeren konstruktiven Sprung; der Mk. III veränderte vor allem Bewaffnung und Einsatzschwerpunkt.
Die Associated Equipment Company entwickelte das Fahrzeug 1941 auf eigene Initiative unter Verwendung von Fahrwerks- und Antriebskomponenten des AEC Matador, eines allradgetriebenen Artilleriezugfahrzeugs. Der Motor wurde im Heck eingebaut. Ziel war ein Radpanzer mit einer für Spähwagen ungewöhnlich starken Kombination aus Bewaffnung und Panzerschutz. Der erste Typ erhielt dazu den Zweimannturm des Valentine-Panzers.
Der AEC ergänzte leichtere Spähwagen durch zusätzliche Feuerkraft. Erste Kampfeinsätze erfolgten 1942 in Nordafrika; spätere Ausführungen kamen auch in Italien und Nordwesteuropa zum Einsatz. Insgesamt werden gewöhnlich 629 Fahrzeuge angegeben.
Mk. I → Mk. II: Neben der stärkeren Kanone waren der größere Turm und das zusätzliche Besatzungsmitglied entscheidend. Im Mk. I musste der Kommandant im Zweimannturm weitere Aufgaben übernehmen. Der Dreimannturm ermöglichte die Aufteilung auf Kommandant, Richtschütze und Ladeschütze. Der stärkere Motor verbesserte zudem die Beschleunigung des schweren Fahrzeugs.
Mk. II → Mk. III: Die 75-mm-Kanone verschob den Schwerpunkt zur Feuerunterstützung. Ihre wirkungsvollere Sprengmunition eignete sich besser gegen Geschützstellungen, Gebäude und Feldbefestigungen. Das größere Kaliber bedeutete dabei nicht automatisch bessere Panzerabwehrleistung: Die 57-mm-6-pounder war stärker auf diese Aufgabe ausgerichtet. Der Mk. III wurde entsprechend als Close Support Armoured Car bezeichnet.
| Mk. I | Mk. II | Mk. III | |
| Zeitliche Einordnung | Entwicklung 1941, Kampfeinsatz ab 1942 | ab 1943 | ab 1944 |
| Hauptwaffe | QF 2-pounder, 40 mm | QF 6-pounder, 57 mm | QF 75 mm |
| Turm | Valentine-Turm für zwei Mann | Neuer, größerer Dreimannturm | Dreimannturm der späteren Bauform, für 75-mm-Kanone angepasst |
| Gesamtbesatzung | 3 Mann | 4 Mann | 4 Mann |
| Motor | AEC 195, Sechszylinder-Diesel | AEC 197, Sechszylinder-Diesel | Wie Mk. II |
| Motorleistung | etwa 105 PS | etwa 158 PS | etwa 158 PS |
| Wanne | Ursprüngliche Ausführung | Überarbeitete Front und verbesserter Schutz | Weitgehend wie Mk. II |
| Schwerpunkt | Schwerer Spähwagen mit früher Panzerkanone | Deutlich stärkere Panzerabwehr | Vielseitige direkte Feuerunterstützung |
Alle drei Ausführungen besaßen vier Räder mit zuschaltbarem Allradantrieb, einen Dieselmotor im Heck und ein koaxiales 7,92-mm-Besa-Maschinengewehr. Zusätzlich konnte ein Bren-MG zur Flugabwehr mitgeführt werden. Für Mk. II und III werden ungefähr 66 km/h Straßengeschwindigkeit und 400 km Reichweite genannt; der Mk. I lag mit etwa 58 km/h darunter. Die späteren Ausführungen waren rund 2,70 m breit und 2,69 m hoch.
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