Fokker 50 Turboprop Regional Airliner
AAM44108
A&A Models
1:144
Limitierte Edition
- Maßstab 1:144
- Maße (gebaut): Länge 175 mm / Flügelspannweite 201 mm
- 105 Teile
- Lackiermasken enthalten
- 2 Markierungsoptionen
- Air Nostrum, Palma de Mallorca, Spanien 1997
- Africa West Cargo (Amapola Flyg), Quagadougou, Burkina Faso, 2013
- ungebaut, unbemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Obwohl die Fokker 50 äußerlich stark an die F27 erinnert, wurde sie technisch umfassend modernisiert. Zu den wichtigsten Änderungen gehörten die Pratt & Whitney Canada PW125B bzw. PW127B Turboprop-Triebwerke, jeweils mit rund 2.500 bis 2.750 shp, die sechsblättrige Dowty-Rotol-Propeller antreiben. Hinzu kamen modernisierte Avionik, elektronische Triebwerks- und Propellersteuerungen, verstärkter Einsatz von Verbundwerkstoffen sowie eine überarbeitete Tragfläche mit kleinen Winglets.
Die Maschine war für typischerweise 50 Passagiere ausgelegt; je nach Innenraumkonfiguration waren bis zu etwa 58 Passagiere möglich. Mit einer Länge von rund 25,2 m, einer Spannweite von 29 m und einem maximalen Startgewicht von etwa 20,8 t erreichte sie eine Reisegeschwindigkeit von ungefähr 520–530 km/h und eine Reichweite von rund 1.900–2.000 km.
Ein charakteristisches Erkennungsmerkmal sind die zwei unter den Tragflächen angeordneten Turboprops mit großen sechsblättrigen Propellern, das hoch angesetzte Tragwerk und die für ein Regionalflugzeug relativ schlanke, kantig wirkende Kabine mit zahlreichen kleineren rechteckigen Fenstern. Die offizielle Zulassungsbezeichnung lautet Fokker F.27-050, da die Konstruktion weiterhin auf dem Grundkonzept der F27 basierte.
Neben der zivilen Passagierversion entstanden auch militärische und spezielle Varianten. Dazu gehörte insbesondere die Fokker 50 Maritime Enforcer, die für maritime Überwachung und Aufklärung ausgelegt wurde. Insgesamt entstanden je nach Zählweise 213 Fokker 50, bevor die Produktion infolge der Fokker-Insolvenz Mitte der 1990er-Jahre auslief.
Für den Modellbau ist die Fokker 50 vor allem durch ihre charakteristische Kombination aus F27-ähnlichem Rumpf, hochliegendem Tragwerk, sechsblättrigen Propellern, kleinen Winglets und modernisierter Cockpit-/Avionikausstattung interessant. Sie stellt eine der bekanntesten europäischen Turboprop-Regionalmaschinen der 1980er- und 1990er-Jahre dar.
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