DFS-230A "Operation Merkur"
RSM92309
RS Models
1:72
Sie wurde 1933 von der Deutschen Forschungsanstalt für Segelflug unter der Leitung des Chefkonstrukteurs Hans Jacobs entwickelt. Neben dem Piloten bot der Lastensegler Platz für neun Mann, die eng nebeneinander auf einer schmalen Bank in der Rumpfmitte saßen. Der Zugang zu dem engen Innenraum erfolgte durch eine einzelne Seitentür. Der vordere Passagier konnte die einzige Bewaffnung – ein Maschinengewehr – bedienen. Als für den Angriff konzipierter Lastensegler war das Flugzeug darauf ausgelegt, direkt am Ziel zu landen; daher war es mit einer Bremsschirmvorrichtung ausgestattet. Dies ermöglichte es dem Segler, das Ziel im Sturzflug in einem Winkel von 80 Grad anzufliegen und im Umkreis von 20 Metern um den Zielpunkt zu landen. Die Maschine konnte bis zu 1.200 kg Fracht befördern.
Sie spielte eine bedeutende Rolle bei den Einsätzen gegen Fort Eben-Emael, auf Kreta und in Nordafrika sowie bei der Befreiung Benito Mussolinis und dem Angriff auf Titos Hauptquartier. Vorwiegend wurde sie jedoch zur Versorgung eingekesselter Truppen an der Ostfront eingesetzt, etwa bei der Versorgung des Kessels von Demjansk, des Kessels von Cholm, von Stalingrad sowie der Verteidiger der „Festung Budapest“. Obwohl die Produktion bereits 1943 eingestellt wurde, blieb das Flugzeug bis Kriegsende im Einsatz – beispielsweise bei der Versorgung von Breslau und Berlin bis in den Mai 1945 hinein.
Plastikmodellbausatz
Decaloptionen:
- DFS-230A, LLG 1, Unternehmen Merkur, Schlacht um Kreta, Mai 1941
- DFS-230A, Nr. 15, LS-Kdo. Hundenborn, Odessa, Ukraine, September 1941
- DFS-230A, Nr. 43, Sturmgruppe Granit, Kampf um das Fort Eben-Emael, Mai 1940, Belgien
- DFS-230A, LH+1-8, 1(DFS)/VK(S)2, Tobruk, Nordafrika 1942
ungebaut / unbemalt
Farbe und Klebstoff nicht enthalten
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