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- Maßstab 1:35
- Baubar als Bundeswehr Fahrzeug oder in frühen US-Vietnam-Version
- Optionale Teile und Zubehör enthalten
- mit 3D-Druckteilen
- mit Klarsicht- und Fotoätzteilen
- Korrekte Neuteile für Bundeswehrversion
- 5 verschiedene Markierungsmöglichkeiten:
- Y-672 059: Ausstellung Unsere Marine, Freiburg/Deutschland, frühe 1970-er
- Y-136 624: Bundeswehr, AmphTrsp/UBtl 2, Emden/Deutschland, frühe 1970-er
- 96 26937: Beachmaster Unit One Charlie, US Navy, Operation Hastings, Cua Viet/Vietnam, 1966
- LARC V-495: 165th Trans Co. (Light Amphibian), US Army, Thon My Thuy/Vietnam, 1968
- 414: Corpo de Fuzileiros, portugiesische Marineinfanterie, Portugal, 2000-er
- ungebaut, unbemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Die Bundesmarine beschaffte nicht nur den LARC-V, sondern die gesamte LARC-Familie. Insgesamt wurden 247 Fahrzeuge übernommen, davon 192 LARC-V, 47 LARC-XV und 8 LARC-LX (BARC). Die Fahrzeuge stammten aus amerikanischen Beständen und wurden überwiegend bei den Amphibischen Transport- und Umschlagbataillonen eingesetzt, insbesondere beim Amphibischen Transport- und Umschlagbataillon 2 in Emden. Ab Mitte der 1970er-Jahre wurde der Bestand schrittweise reduziert; ein Teil der Fahrzeuge blieb jedoch noch mehrere Jahre im Dienst oder wurde eingelagert.
Technisch unterschieden sich die deutschen LARC-V zunächst kaum von den amerikanischen Fahrzeugen. Sie besaßen den geschweißten Aluminiumrumpf, einen Cummins-V8-Dieselmotor mit 300 PS, Allradantrieb und zwei Propeller für den Wasserbetrieb. Mit einer Nutzlast von rund 4,5 Tonnen konnten sie leichte Fahrzeuge, Paletten, Munition oder Versorgungsgüter direkt vom Landungsschiff an den Strand transportieren. Diese Fähigkeit war insbesondere für amphibische Übungen der NATO von Bedeutung, da keine Hafenanlagen benötigt wurden.
Äußerlich fielen die Fahrzeuge durch ihre Y-Kennzeichen sowie die Kennzeichnungen der Bundesmarine auf. Die meisten LARC-V blieben weitgehend im amerikanischen Originalzustand und erhielten lediglich deutsche Beleuchtungs- und Kennzeichnungsvorschriften sowie die für Bundeswehrfahrzeuge vorgeschriebene Ausrüstung. Im Gegensatz zu vielen später modernisierten US-Navy-Fahrzeugen wurden an den deutschen Fahrzeugen keine grundlegenden technischen Umbauten vorgenommen.
Die LARC-V kamen regelmäßig bei nationalen und internationalen Übungen der Amphibischen Gruppe zum Einsatz. Dabei transportierten sie Material von den Landungsbooten an den Strand, unterstützten den Aufbau von Versorgungspunkten und bewegten Nachschub auch in schwierigem Gelände. Mit ihrer Fähigkeit, ohne Umschlag zwischen Wasser und Land zu wechseln, schlossen sie die Lücke zwischen Landungsboot und Lastkraftwagen und waren damit ein wichtiger Bestandteil der amphibischen Logistik der Bundesmarine.
Für Modellbauer bietet ein LARC-V der Bundesmarine einige charakteristische Merkmale. Typisch sind der Bronzegrün-Anstrich (RAL 6031 der damaligen Bundeswehr entsprach noch nicht dem späteren Flecktarn-System; in den 1960er-/70er-Jahren wurden andere Bundeswehr-Grüntöne verwendet), die Y-Kennzeichen, taktische Markierungen der Amphibischen Transport- und Umschlagverbände sowie häufig nur geringe Abweichungen gegenüber amerikanischen Fahrzeugen. Besonders interessant sind Modelle der Fahrzeuge des Amphibischen Transport- und Umschlagbataillons 2 in Emden, wie sie unter anderem im Bausatz Das Werk DW35034 dargestellt werden. Diese Variante dokumentiert einen wenig bekannten, aber wichtigen Abschnitt der Geschichte der Amphibischen Gruppe der Bundesmarine.
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