Russian T-14 Armata MBT Mod.2022
TRU09615
TRUMPETER
1:35
- Maßstab 1:35
- Maße LxB (gebaut): 328,9 x 102,2 mm
- 800+ Teile
- Klarsichtteile, Fotoätzteile und Kupferdraht enthalten
- Unterwanne und Turm im Slide Mold Verfahren hergestellt
- Einzelgliederketten
- nicht gebaut/nicht bemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Mit einem Gefechtsgewicht von rund 55 Tonnen wird der T-14 von einem aufgeladenen 12-Zylinder-Dieselmotor des Typs 12N360 (A-85-3A) mit bis zu 1.500 PS angetrieben. In Verbindung mit einem automatischen Getriebe erreicht der Panzer auf der Straße Geschwindigkeiten von bis zu 75 km/h und besitzt eine Reichweite von etwa 500 Kilometern. Das auffälligste Merkmal ist der unbemannte Turm, während die dreiköpfige Besatzung – Kommandant, Richtschütze und Fahrer – in einer stark gepanzerten Sicherheitskapsel im Bug der Wanne untergebracht ist. Dieses Konzept soll die Überlebensfähigkeit der Besatzung im Gefecht deutlich erhöhen. Als Hauptbewaffnung dient die 125-mm-Glattrohrkanone 2A82-1M mit Ladeautomat für insgesamt 45 Schuss Munition, ergänzt durch ein fernbedienbares 12,7-mm-Maschinengewehr sowie ein koaxiales 7,62-mm-Maschinengewehr. Moderne Feuerleitsysteme, Wärmebildgeräte und digitale Sensoren ermöglichen die Bekämpfung von Zielen bei Tag und Nacht sowie während der Fahrt.
Zum Schutz verfügt der T-14 über eine mehrschichtige Verbundpanzerung, eine moderne Reaktivpanzerung sowie das aktive Schutzsystem Afganit, das anfliegende Panzerabwehrlenkwaffen und andere Geschosse erkennen und – je nach Bedrohung – abwehren oder ihre Wirkung verringern soll. Ergänzt wird das Schutzkonzept durch ein umfangreiches Sensorsystem mit Radar- und optischen Komponenten, das eine Rundumüberwachung des Gefechtsfeldes ermöglicht. Diese Kombination aus passiven und aktiven Schutzmaßnahmen zählt zu den innovativsten Merkmalen des Fahrzeugs.
Historisch gilt der T-14 Armata als eines der ambitioniertesten russischen Rüstungsprojekte der vergangenen Jahrzehnte. Ursprünglich war die Beschaffung von mehreren Tausend Fahrzeugen vorgesehen, doch technische Herausforderungen, hohe Produktionskosten und wirtschaftliche Rahmenbedingungen führten zu wiederholten Verzögerungen. Obwohl Russland seit 2022 den Beginn der Serienfertigung meldete, wurden bislang nur kleine Vorserien- beziehungsweise Erprobungslosen bekannt. Die Plattform diente vor allem der Erprobung neuer Technologien und wurde bei Paraden sowie Übungen präsentiert. Ihre tatsächliche Einführung in größerer Stückzahl blieb jedoch hinter den ursprünglichen Planungen zurück. Unabhängig davon markiert der T-14 einen grundlegenden Wandel im russischen Panzerbau und dient als Technologieträger für zukünftige Entwicklungen auf der Armata-Plattform.
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