Sd.Kfz.182 Tiger Ausf.B King Tiger (UPGRADE V.)
RFM5126
RYE FIELD MODEL
1:35
Plastikmodellbausatz für ein Sd.Kfz.182 Tiger Ausf. B Königstiger (Henschel Turm)
Upgrade Ausführung
- Maßstab 1:35
- 3D-Druck- und Fotoätzteile enthalten
- bewegliche Drehstäbe
- Antriebsräder in Einzelteilen; 4 verschiedene Zahnkranztypen
- bewegliche Einzelgliederketten
- Luken offen oder geschlossen baubar
- bewegliche Kanone mit Verschlussdetails
- Kanonenrohr aus Metall
- Seitenschürzen in einzelnen Segmenten
- Abdeckplatten gegen Fliegerbeschuss aus PE
- separate Werkzeughalter aus PE
- ungebaut, unbemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Der Henschel-Turm unterschied sich äußerlich deutlich vom frühen Porsche-Turm. Seine Turmfront war wesentlich flacher und stärker geneigt, wodurch die problematische Abprallwirkung des Porsche-Turms weitgehend beseitigt wurde. Gleichzeitig bot die neue Form einen zweckmäßigeren Innenraum und eine verbesserte Anordnung der Besatzung. Die Turmfront war rund 180 mm stark, während die Turmseiten etwa 80 mm und das Turmdach etwa 40 mm Panzerung aufwiesen. Charakteristisch ist auch die größere, niedrigere Kommandantenkuppel, die eine bessere Rundumsicht ermöglichte.
Die Hauptbewaffnung bestand aus der hervorragenden 8,8-cm-KwK 43 L/71, einer der leistungsfähigsten Panzerkanonen des Zweiten Weltkriegs. Sie konnte gegnerische Kampfpanzer auf große Entfernungen bekämpfen. Zusätzlich verfügte der Königstiger über ein koaxiales 7,92-mm-MG 34 sowie ein weiteres MG 34 in der Bugplatte. Die Besatzung bestand aus fünf Mann: Kommandant, Richtschütze, Ladeschütze, Funker und Fahrer.
Ein wesentliches Merkmal des Henschel-Turms war die überarbeitete Kanonenblende. Beim frühen Porsche-Turm bestand die Gefahr, dass von der unteren, gewölbten Turmfront abprallende Geschosse in Richtung des Wannen-Dachs gelenkt wurden. Die flachere Gestaltung des Henschel-Turms beseitigte diesen konstruktiven Nachteil. Der Henschel-Turm wurde damit zur charakteristischen Standardausführung des Königstigers.
Insgesamt verband der Königstiger mit Henschel-Turm eine außergewöhnlich starke Bewaffnung und sehr hohen Panzerschutz mit einem allerdings enormen Gewicht und entsprechend hoher mechanischer Belastung. Ab Mitte 1944 gelangten die Fahrzeuge zunehmend an die Front und wurden unter anderem bei schweren Panzerabteilungen eingesetzt. Trotz seiner beeindruckenden Kampfkraft litt der Königstiger unter hoher Treibstoffverbrauch, begrenzter Reichweite und erheblichem Wartungsaufwand.
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